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Schnarchen kann gefährlich sein

Lästig und laut bringt es viele Lebenspartner um den Schlaf – das Schnarchen. Das nächtliche „Sägen“ kann aber auch für die Gesundheit des Betroffenen gefährlich werden.

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Tiefes Schnarchen soll ebenso wie Rauchen, Diabetes, hoher Blutdruck und die erbliche Belastung ein Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen sein. Darauf weisen Mediziner der Universität von Michigan (USA) hin.

„Unregelmäßige Schlafatmung rückt zunehmend ins Interesse der Wissenschaft, da ein starker Zusammenhang mit Gehirnschlag, Herzinfarkt und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen erkennbar ist“, sagt Dr. Melvyn Rubenfire, Kardiologe und Professor an der Universität von Michigan.

Nach Ansicht von Winfried Randerath, Leiter des Instituts für Pneumologie der Klinik Solingen würde das Thema Schnarchen in unserer Gesellschaft „oft bagatellisiert“. Beim Schnarchen müsse man zwischen verschiedenen Typen unterscheiden. Das normale, regelmäßige Schnarchen, das jeden vierten Erwachsenen betrifft, sei ungefährlich. Beim auf dem Rücken Schlafenden fällt die Zunge so weit nach hinten, dass die vorbeiströmende Luft diese in Schwingungen versetzt. 

Zum sogenannten obstruktiven Schlafapnoe kommt es dann, wenn die Zungen den Rachenraum völlig verschließt und somit den Luftstrom unterbricht. Das Luftholen erfolgt dann explosionsartig und das Atemgeräusch wird entsprechend lauter. Die dabei entstehenden Atempausen von zehn Sekunden oder sogar länger haben eine verminderte Sauerstoffzufuhr und die Aktivierung der Weckfunktion im Gehirn zur Folge. Diese verhindert, dass der Schlafende erstickt.

Der Übergang zwischen den beiden Schlaftypen sei fließend. „Ein wichtiges Warnsignal ist etwa fehlendes Ausgeschlafensein am Morgen. Ist der Schnarcher tagsüber unkonzentriert und schläfrig, nickt er beim Fernsehen, Zeitungslesen oder am Computer ungewollt ein, schwitzt er in der Nacht oder beobachtet der Partner Atemaussetzer im Schlaf, so empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen“, rät Randerath. 

Menschen mit Bluthochdruck sollten sich, nach Ansicht des Lungenexperten, erstmal auf eine Schlafapnoe untersuchen lassen. Studien zeigten, dass Schlafapnoe ein Risikofaktor für hohen Blutdruck sei. Ein direkter Zusammenhang zwischen den nächtlichen Atempausen und einem Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko sei aber von der Wissenschaft noch nicht geklärt, so Randerath.

Gegen das lästige „Sägen“ in der Nacht gibt es mittlerweile zahlreiche Hilfsmittel. So können im Schlaf einsetzbare Schienen den Unterkiefer nach vorne schieben oder der HNO-Arzt kann operativ Nase, Nasennebenhöhlen oder Gaumensegel anpassen.

Quelle: pressetext.de