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Sauna – Schwitzen für die Gesundheit

Mit Beginn der kalten und nassen Jahreszeit gehen viele Menschen zur Stärkung ihrer Körperabwehr in die Sauna. Das Schwitzen und die folgende Abkühlung bringen den Organismus in Schwung.

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Neben sportlicher Betätigung ist das Saunieren eine gute Vorbeugung gegen eine Erkältung. Durch den Wechsel von Warm- und Kaltanwendungen wird das Immunsystem aktiviert. Dies stärkt den Körper gegen die winterlichen Angriffe von Viren und Bakterien. 

Der Gang in die Sauna dient zudem der Körperreinigung, Hautpflege und Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens. 

Viele treffen sich mit Freunden in der Sauna und benutzen den Besuch auch zur Pflege sozialer Kontakte – man redet, liest und entspannt sich. In anderen Ländern wie zum Beispiel Russland trifft man sich sogar unter Geschäftleuten in der Sauna und fällt dort geschäftliche Entscheidungen.

Raum aus Holz

Das Wort Sauna kommt aus dem Finnischen und heißt soviel wie „Raum aus Holz“. Dieser wird mit einem speziellen Ofen auf eine Temperatur zwischen 80 und 100 Grad Celsius aufgeheizt. Um diese konstant zu halten, ist eine ständige Luftzirkulation nötig, die durch eine kontinuierliche Luftzufuhr gewährleistet wird.

Der sogenannte Aufguss mit Wasser auf die heißen Steine des Ofens, erhöht die Luftfeuchtigkeit und die gefühlte Temperatur. Durch Zugabe ätherischer Öle kann das Wohlbefinden und der gesundheitliche Nutzen des Saunierens gesteigert werden. 

Nach jedem Saunagang wird der Körper abgekühlt. Üblich ist kaltes Duschen, im Winter kann man sich auch in den Schnee legen. Dieser Vorgang entspannt die Muskulatur, senkt den Blutdruck und regt den Kreislauf an.

Im Gegensatz zum Sport, kommt in der Sauna die Wärme von außen. Der Organismus versucht mit dem Schwitzen den Körper abzukühlen. Dabei erweitern sich die Blutgefäße, die Muskeln werden besser durchblutet und saure Stoffwechselprodukte schneller abgebaut. 

 Wie beim Fieber produziert der Organismus beim Saunieren vermehrt Abwehrstoffe, die das Immunsystem gegen die Angriffe von Viren und Bakterien stärken. Giftstoffe und Schlacken werden über den Schweiß ausgeschieden und Heilungsprozesse angeregt. Außerdem wirken regelmäßige Saunagänge entspannend und fördern den Stressabbau.

Ablauf eines Saunagangs

Die Verhaltensweisen in einer Sauna können von Land zu Land variieren. Vor einem Besuch ist es daher ratsam, die lokalen Bräuche zu erfragen.

  • Vor dem Saunagang duschen und gründlich abtrocknen – feuchte Haut verzögert das Schwitzen.
  • Ist die Haut trocken, geht’s in die Sauna. In Deutschland wird vorwiegend nackt sauniert. Ein großes Badetuch wird unter den Körper gelegt, damit der Schweiß nicht in das Holz einzieht. Die unteren Bänke eignen sich für Kinder und Ungeübte. Hier ist es etwas kühler als auf den oberen Bänken.
  • Nach 8 bis 15 Minuten in der Saunakabine erfolgt eine kurze Abkühlphase, im Winter am Besten im Freien. Etwa 2 Minuten an frischer Luft, Sauerstoff tanken und die Atemwege abkühlen. Danach wird der Körper mit kaltem Wasser vom Schweiß befreit. Man kann auch kurz in ein Becken mit kaltem Wasser tauchen oder sich in einem See abkühlen.
  • Viele mögen danach noch ein warmes Fußbad. Die verengten Blutgefäße werden wieder erweitert und eine angenehme Wärme breitet sich im Körper aus.
  • Anschließend folgt eine Ruhephase auf einer bequemen Liege.
  • Nach mindestens einer Viertelstunde können Sie den Vorgang wiederholen. Mehr als drei Saunagänge zeigen jedoch keinen gesundheitlichen Nutzen.
  • Trinken Sie erst nach dem letzten Saunagang. Ansonsten kann der Körper nicht richtig entschlacken und die Zellgifte ausscheiden.

Vorsicht mit Medikamenten und Erkrankungen

Der Besuch in der Sauna kann die Wirkung von Medikamenten verändern. Menschen die regelmäßig Arzneimittel einnehmen, sollten vor einem Saunabesuch mit ihrem Arzt oder Apotheker reden.

Beispielsweise geben wirkstoffhaltige Pflaster durch die Kombination Wärme und Feuchtigkeit mehr Arzneistoff in die Haut und das Blut ab als bei normalen Temperaturen. Somit kann sich die Wirkung verstärken. Das betrifft vor allem Wirkstoffpflaster gegen Schmerzen und zur Raucherentwöhnung. Aber auch andere Wärmequellen, wie Wärmestrahler oder Heizkissen, wirken ähnlich. Zudem lässt durch das starke Schwitzen in der Sauna die Klebefähigkeit der Pflaster nach und sie lösen sich leichter.

Die Kombination so genannter Rheumasalben mit einem Saunagang ist nach Ansicht von Experten nicht ratsam, da die Haut zu stark gereizt wird. Diabetiker mit Insulinpumpe sollte diese vor dem Saunagang ablegen, da Insulin empfindlich auf Wärme reagiert.

Außerdem raten Ärzte bei bestimmten Krankheiten vom Saunagang ab. Auch wenn durch den Wechsel von Wärme und Kälte das Immunsystem gestärkt wird, ist bei fieberhaften Infekten auf den Besuch der Sauna zu verzichten. Die bereits hohe Körpertemperatur steigt dann weiter an. Auch akute Entzündungen werden durch die Wärme verschlimmert. Menschen mit Herz-Kreislauf-Krankheiten, Venenthrombosen oder Krampfadern sowie Ältere sollten vor dem Saunabesuch ihren Hausarzt konsultieren.

10 Saunaregeln

Regel 1: Gehen Sie einmal wöchentlich mit je 3 Gängen saunieren – so entspannen Sie am besten und beugen effektiv einer Erkältung vor.

Regel 2: Nehmen Sie sich Zeit, mindestens zwei Stunden.

Regel 3: Duschen Sie vor dem Saunieren und trocknen sich danach gut ab.

Regel 4: Ein warmes Fußbad vor dem Saunagang fördert das Schwitzen.

Regel 5: Legen Sie das Liegetuch unter den gesamten Körper.

Regel 6: Bleiben Sie nur so lange in der Sauna, wie Sie sich wohl fühlen – 8 bis 15 Minuten auf der oberen oder mittleren Bank reichen völlig aus.

Regel 7: Gehen Sie danach nicht sofort unter die Dusche oder ins Tauchbecken - kühlen Sie am besten erst an frischer Luft ab und duschen danach mit kaltem Wasser den Schweiß vom Körper.

Regel 8: Im Anschluss ein warmes Fußbad gleicht die Körpertemperatur aus und bewirkt ein wohliges Wärmegefühl.

Regel 9: Planen Sie Ruhepausen zwischen den Saunagängen ein, diese fördern die Erholung.

Regel 10: Verzichten Sie nach dem Saunieren auf sportliche Betätigung.

Redaktion: Tilman Bemm
Quelle: Gesunde Medizin, Deutscher Sauna-Bund e.V, Wikipedia, ABDA