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Rückenschmerzen – Drei Schritte zur richtigen Diagnose

Der Rücken schmerzt, aber „auf dem Röntgenbild ist nichts zu sehen.“ Was nun? Nicht jede Untersuchungsmethode ist zur Diagnose von Rückenschmerzen geeignet.

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Durch unnötige Untersuchungen geht den Patienten oft wertvolle Zeit verloren! Dr. Kamran Minaian, Neurochirurg am Wirbelsäulen-Zentrum der Klinik am Ring in Köln, erklärt worauf Patienten unbedingt achten sollten.

1. Schritt: Die Anamnese

Am wichtigsten ist eine gründliche Anamnese, das heißt das Gespräch zwischen Arzt und Patient zu seiner Krankenvorgeschichte. Sie ist wegweisend, um später die Beschwerden mit dem ärztlichen Befund abzugleichen. „Wenn der Patient zum Beispiel Schmerzen im linken Arm hat, der Arzt jedoch eine Einschränkung der Beweglichkeit im rechten Arm feststellt, dann muss die Diagnose beides berücksichtigen. 

Verlässt sich der Arzt nur auf seine Untersuchungsergebnisse, kann es passieren, dass die daraufhin verordnete Therapie nicht hilft“, erklärt Dr. Minaian. Er rät seinen Patienten daher, sich bereits schon im Wartezimmer auf das Gespräch vorzubereiten. Für ihn ist die Mithilfe des Betroffenen sehr wichtig. 

Auf diese Fragen sollten Sie sich vorbereiten:

  • Wo ist der Schmerz? Z.B. in Kopf, Nacken oder Arm
  • Strahlt der Schmerz aus? Z.B. in den Arm oder vom Rücken ins Bein
  • Wann treten die Schmerzen auf? Z.B. bei bestimmten Körperhaltungen, Bewegungen, bei Belastungen, in Ruhe, nach dem Aufstehen oder im Liegen
  • Gibt es Gefühls- oder Sensibilitätsstörungen? Z.B. Taubheit, verminderte Kraft, Kribbeln, Krämpfe, Lähmungen.

2. Schritt: Die körperliche Untersuchung

Erst nach dem Gespräch sollte der Patient untersucht werden. „Es ist unsinnig und unnötig, wenn die Sprechstundenhilfe den Patienten erst einmal zum Röntgen schickt, noch bevor er den Arzt gesehen hat“, sagt Dr. Minaian weiter. So ist beispielsweise bei einem Bandscheibenvorfall eine röntgenologische Untersuchung nicht die geeignet Methode.

Bei der Untersuchung prüft der Arzt eventuelle Ausfälle (Lähmungen), Reflexe, Kraft, Sensibilität, Beweglichkeit der Wirbelsäule bzw. Gliedmaßen sowie die Nervenleitgeschwindigkeit. Diese Ergebnisse werden mit der Anamnese verglichen. Erst danach wird eine Diagnose gestellt.

Meist kommen so genannte Bild gebende Verfahren zum Einsatz. Dr. Minaian rät, dass Betroffene vor jeder Untersuchung genau nachfragen, warum der Arzt diese Methode wählt. Ein Nachteil dieser Bild gebenden Verfahren ist die hohe Strahlenbelastung. Forscher der Universität Bochum stellten in einer Studie fest, dass viele Nicht-Radiologen die Strahlenbelastung eines CT als zu niedrig einschätzen.

3. Schritt: Diagnostische Untersuchungsmethoden

Röntgen ist das Mittel der Wahl, wenn krankhafte Knochenprozesse wie Osteoporose, Brüche nach einem Unfall, Blockaden, Gelenkschmerzen und Arthrose untersucht werden. Bei einem Bandscheibenvorfall ist Röntgen vor einer Operation hilfreich, um die Bandscheibenprothesen den Knochen anzupassen. Ebenso gibt ein Röntgenbild nach einer Operation Auskunft, ob die Prothese richtig sitzt.

Eine Computertomografie (CT) ist ebenfalls ein Röntgenverfahren. Hier werden Bilder aus unterschiedlichen Richtungen aufgenommen und am PC zu einem dreidimensionalen Objekt zusammengefügt. Sinnvoll ist sie z. B. in der Notfallmedizin, weil sie schnell präzise Bilder liefert (z. B. bei einem Schädelbruch oder einer Gehirnblutung). Der Nachteil ist die enorme Belastung durch die 100- bis 1000-fache höhere Strahlendosis als bei einer normalen Röntgenaufnahme. Bei einem Schädel-CT erhält der Patient eine Strahlendosis, als wenn er ein Jahr lang jeden Tag Morgen, Mittag und Abend eine Röntgenaufnahme erhalten würde.

Eine MRT (Magnetresonanztherapie, auch Kernspintomografie) wird eingesetzt, wenn Nerven, Bandscheiben oder Weichteile betroffen sind. Das ist z.B. der Fall, wenn die Rückenschmerzen in das Bein ausstrahlen. Statt Röntgenstrahlung kommen Magnetfelder zum Einsatz. Ein weiterer Vorteil: Organe und Gewebe lassen sich ohne Kontrastmittel sehr gut abbilden.

Redaktion: Tilman Bemm
Quelle: Gesunde Medizin