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Pseudokrupp

Pseudokrupp tritt meist im Zusammenhang mit viralen Infektionen der oberen Atemwege auf. Bei Kindern äußert sich die Erkrankung meist in nächtlichen Hustenanfällen und Atemnot.

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Mitten in der Nacht fängt Ihr Kind an zu husten und bekommt keine Luft mehr. In den meisten Fällen hat Ihr Kind einen Pseudo-Krupp-Anfall. Meist hat Ihr Kind eine akute Infektion der oberen Atemwege. Zum Pseudokrupp-Anfall kommt es, wenn sich die Entzündung auf den Kehlkopf und die Luftröhre ausbreitet und dabei die Atemwege verengt.

Pseudokrupp ist nicht zu verwechseln mit dem echten Krupp-Husten, der bei der Diphtherie auftritt.

Ursachen von Pseudokrupp

Pseudokrupp tritt meist im Zusammenhang mit viralen Infektionen der oberen Atemwege. Als Erreger kommen mehr als 200 sehr verschiedene Viren aus unterschiedlichen Virusfamilien in Frage. Häufige Erreger sind beispielsweise Parainfluenza-, Rhino-, Entero, oder Adenoviren. Die Übertragung der Viren erfolgt durch Tröpfcheninfektion beim Niesen, Husten oder Sprechen, durch Kontakt mit Erkrankten oder über kontaminierte Gegenstände per Kontaktinfektion.

Wenn die Infektion auf die Luftröhre, den Kehlkopf oder die Stimmritze übergreift, können sich die Luftwege verengen und das Kind bekommt Atemnot. Zusätzlich eine Rolle spielen eventuell auch starke Luftverschmutzung, feucht-kalte Witterungseinflüsse und passives Rauchen. Da die Luftwege bei Säuglingen und kleinen Kindern noch sehr eng ist, betrifft diese Erkrankung vor allem Kinder im Alter von 6 Monate bis 3 Jahren.

Symptome bei Pseudo-Krupp

Meist gehen dem Pseudokrupp-Anfall Erkältungssymptome, wie Husten, Schnupfen oder Fieber voraus. In der Nacht kommt es dann ohne Vorwarnung zum typischen, bellenden Husten. Die Kinder erwachen mit Atemnot mit dem typischen pfeifenden Geräusch beim Einatmen. Durch die Atemnot leiden die Kinder an Panik und Herzrasen.

In den meisten Fällen klingen die bedrohlich wirkenden Symptome durch einfache Maßnahmen, wie Befeuchten der Luft und Hochnehmen des Kindes von alleine wieder ab, können aber in den folgenden Nächten wieder auftreten.

Therapie von Pseudokrupp

Hat Ihr Kind in der Nacht einen Pseudokrupp-Anfall, fahren Sie mit ihm ins nächste Krankenhaus, in schweren Fällen verständigen Sie den Notarzt. Der Arzt stellt die Diagnose anhand der vorliegenden Symptome und untersucht vorsichtig den Rachen. 

Die weitere Therapie richtet sich nach dem Schweregrad der Atemnot. In den meisten Fällen klingt der Anfall rasch ab. In schwereren Fällen wird dem betroffenen Kind zur Abschwellung der Atemwege in der Regel Kortison verabreicht. Da in vielen Fällen mehrmals Anfälle auftreten, wird Ihr Arzt Ihrem Kind Notfall-Zäpfchen mit Kortison verschreiben.

Erste Hilfe bei Pseudokrupp

Beruhigen Sie Ihr Kind. Nehmen Sie es hoch oder setzen Sie es aufrecht hin. 

Sorgen Sie für Frischluft, indem Sie entweder das Fenster öffnen oder mit Ihrem Kind nach draußen gehen. 

Drehen Sie im Bad den Heißwasserhahn auf, um die Luft zu befeuchten oder setzen Sie sich mit Ihrem Kind vor den Kühlschrank oder die Gefriertruhe. 

Helfen diese Maßnahmen nicht ausreichend, verabreichen Sie ihm ein Kortison-Zäpfchen.

Pseudokrupp vorbeugen

Hatte Ihr Kind schon einmal einen Pseudokrupp-Anfall, sollten Sie immer Kortison-Zäpfchen zuhause haben. Achten Sie bitte auch auf das Verfallsdatum, wenn die Zäpfchen längere Zeit nicht benötigt wurden.

Bemerken Sie bei Ihrem Kind eine Erkältung, befeuchten Sie die Luft mit einem Luftbefeuchter oder nassen Handtüchern, die Sie im Zimmer Ihres Kindes aufhängen. 

Rauchen Sie nicht in Ihrer Wohnung.