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Polio

Die Poliomyelitis, auch Polio oder Kinderlähmung genannt, ist eine schwere Virusinfektion, die zu Lähmungen und im schlimmsten Fall zum Tod führen kann. Durch konsequente Impfung gilt sie in Deutschland als ausgerottet.

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Ursache von Polio

Ausgelöst wird die Kinderlähmung durch das Poliovirus, das zu den Enteroviren gehört. Enteroviren sind Viren, die zunächst den Darm befallen, bevor sie sich weiter ausbreiten.

Die Übertragung erfolgt beim Poliovirus fäkal-oral. Das bedeutet, Erkrankte oder Träger des Virus scheiden diese mit dem Stuhl aus und sie gelangen bei unzureichender Hygiene an Nahrungsmittel oder Gegenstände. Von dort aus werden sie über den Mund aufgenommen.

Symptome bei Kinderlähmung

Die Inkubationszeit von Polio, also der Zeitraum zwischen Ansteckung und Erkrankung beträgt 7 bis 14 Tage. Die Viren werden typischerweise mit dem Mund aufgenommen und vermehren sich anschließend im Darm.

In über 95 Prozent der Fälle verläuft die Infektion symptomlos und unbemerkt ab. Treten Symptome auf, kommen drei unterschiedliche Verläufe in Frage. 

Bei der sogenannten abortativen Polio zeigen die Erkrankten lediglich leichte Symptome, wie Fieber, Halsschmerzen, Abgeschlagenheit, Durchfall und Erbrechen. Bei den meisten Patienten heilt die Polio nach dieser Phase folgenlos aus. 

Wird das Nervensystem befallen, kommt es ungefähr 3 bis 7 Tage nach der ersten Phase zu einer nicht eitrigen Entzündung der Hirnhäute (Meningitis). Die Erkrankten entwickeln erneut Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber, Nackensteife, Rückenschmerzen und erhöhte Sensibilität auf äußere Reize. Bei dieser Form der Erkrankung kommt es zu keinen Lähmungen, der Mediziner nennt diese Phase nicht-paralytische Polio.

Bei etwa 1 Prozent der Erkrankten kommt es zu den Symptomen der „klassischen“ Kinderlähmung (paralytische Polio). Diese Phase der Erkrankung kann sich ein bis zwei Tage nach Beginn der zweiten Phase, aber auch ohne Vorsymptome entwickeln. Charakteristisch für den plötzlichen Beginn der paralytischen Form ist eine „Morgenlähmung“ des noch am Vorabend gesunden Kindes. 

Die Erkrankten zeigen typischerweise asymmetrische, schlaffe Lähmungen, vor allem an Beinen, aber auch an den Armen, Bauch oder Brustkorb. Die Lähmungen sind häufig mit starken Schmerzen verbunden. Bei Beteiligung der Atemmuskulatur kommt es zu Atemstillständen.

Bei Polio erfolgt die Diagnose anhand der vorhandenen Symptome und des Erregernachweises. Der Erreger kann im Stuhl und im Rachenabstrich nachgewiesen werden, bei Befall des Nervensystems auch im Nervenwasser (Liquor).

Eine ursächliche Therapie bei Polio gibt es nicht. Es können daher nur die Symptome behandelt werden. Bei schweren Verläufen ist eine intensivmedizinische Betreuung nötig.

Polio vorbeugen

Polio können Sie wirkungsvoll vorbeugen, indem Sie sich und Ihr Kind impfen lassen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin empfiehlt die Grundimmunisierung im 2., 3., 4. und 11. Monat, die meist mit weiteren Impfungen kombiniert wird.

Seit 1998 kommt in Deutschland nicht mehr die Schluckimpfung mit abgeschwächten Erregern zum Einsatz, sondern ein Totimpfstoff, der gespritzt wird.