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Pocken

Pocken, auch Variola oder Blattern genannt, sind eine hochinfektiöse, schwere, oft tödlich ausgehende virale Infektionskrankheit. Durch ein konsequentes Impfprogramm gelten die Pocken seit 1980 als ausgerottet.

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Ursache von Pocken

Der Erreger der Pocken ist das Variola vera Virus. Die Übertragung der Viren erfolgt durch Tröpfcheninfektion beim Niesen, Husten oder Sprechen, durch Schmierinfektion über infizierte Gegenstände, wie Türklinken oder Kleidung und auch durch Einatmen von infiziertem Staub, der beispielsweise durch das Ausschütteln von Kleidung oder Decken von Erkrankten entsteht.

Symptome bei Pocken

Die Inkubationszeit der Masern, also der Zeitraum zwischen Ansteckung und Erkrankung beträgt im Durchschnitt zwei Wochen.

Die Krankheit beginnt mit uncharakteristischen Beschwerden, wie hohem Fieber und Schüttelfrost, Kopf-, Glieder-, Rückenschmerzen, sowie einer Entzündung der Atemwege und eventuell einem Hautausschlag. Schon zu dieser Zeit ist der Erkrankte äußerst ansteckend. 

Nach ein bis drei Tagen fällt das Fieber kurzzeitig ab. Danach kommt es zu dem für Pocken typischen Hautausschlag. Er beginnt mit blass-roten, juckenden Flecken, die sich über kreisrunde Knötchen zu wassergefüllten Bläschen und schließlich weiter zu eitrigen Pusteln entwickeln. Der Ausschlag beginnt im Gesicht und breitet sich über den ganzen Körper aus, wobei vor allem die Extremitäten betroffen sind. Die Pusteln platzen schließlich auf und es bildet sich eine gelbe Kruste, deren Borke hochinfektiös ist.

Die Erkrankten leiden außerdem unter treppenförmig ansteigendem Fieber mit Verwirrtheit, Orientierungslosigkeit und Wahnvorstellungen. Nach etwa zwei Woche trockenen die Pusteln ein und hinterlassen deutliche Narben. Etwa ein Drittel der Infizierten sterben, bei den Überlebenden kann es zu Folgeschäden wie Erblindung, Gehörlosigkeit und Hirnschäden kommen.

Als schwere Verlaufsform zählen die sogenannten schwarzen Blattern. Dabei kommt es innerhalb kurzer Zeit zu schweren Blutungen der Haut, Schleimhäute und innerer Organe. Fast alle Patienten versterben bereits in der ersten Erkrankungswoche.

Der behandelnde Arzt kann schon anhand der typischen Hautveränderungen in Zusammenhang mit dem hohen Fieber die Diagnose stellen. Außerdem ist ein Nachweis der Erreger in der Flüssigkeit der Bläschen und Pusteln möglich.

Gegen das Virus gibt es keine ursächliche Therapie. Deshalb zielt die Therapie auf die Linderung der Symptome, z.B. durch Medikamente gegen das Fieber, Bettruhe und leicht verdauliche Mahlzeiten.

Um eine weitere Verbreitung der Pocken zu verhindern, müssen der Erkrankte, das betreuende Personal und Kontaktpersonen streng isoliert werden. Wohnräume, Kleidungsstücke und Gebrauchsgegenstände der Betroffenen müssen außerdem desinfiziert werden.

Pocken vorbeugen

Die einzige, wirksame Vorbeugung gegen die Pocken ist die Schutzimpfung. Sie schützt Infizierte auch bis 5 Tage nach der Infektion vor der Krankheit. In Deutschland war die Pockenimpfung ab 1967 gesetzlich vorgeschrieben. Die gesetzliche Impfpflicht endete 1976. Inzwischen gelten die Pocken weltweit als ausgerottet.