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Pfeiffersches Drüsenfieber bei Kindern

Das Pfeiffersche Drüsenfieber beginnt mit grippeähnlichen Beschwerden. Oft klingt die Erkrankung nach wenigen Wochen vollständig wieder ab. Bei kleinen Kindern kann die Infektion symptomlos verlaufen.

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Das Pfeiffersche Drüsenfieber, auch als infektiöse Mononukleose oder Kusskrankheit bezeichnet, ist eine Erkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus ausgelöst wird. Das Virus gehört zu den Herpes-Viren und befällt neben den Schleimhäuten von Mund, Nase und Rachen auch die sogenannten B-Lymphozyten, die zu einer Untergruppe der weißen Blutkörperchen gehören.

Ursachen und Symptome von Pfeifferschem Drüsenfieber bei Kindern

Besonders häufig sind junge Menschen vom Pfeifferschen Drüsenfieber betroffen. Die Infektion mit dem Erreger erfolgt gewöhnlich durch den Kontakt zu infektiösem Speichel. Dies kann im Rahmen der Tröpfcheninfektion oder der Schmierinfektion geschehen.

Erfolgt eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus, so bildet der Organismus Antikörper gegen den Erreger. Die Inkubationszeit des Pfeifferschen Drüsenfiebers beträgt zehn bis vierzehn Tage, manchmal auch bis zu fünfzig Tage. Das Pfeiffersche Drüsenfieber beginnt mit grippeähnlichen Beschwerden. Typische Symptome der Erkrankung sind:

  • erhöhte Körpertemperatur oder Fieber;
  • Kopf- und Muskelschmerzen;
  • Halsschmerzen oder Mandelentzündung, weiße Beläge im Rachenraum;
  • schmerzhafte Schwellungen der Lymphknoten am Hals (oder seltener in den Achselhöhlen);
  • anhaltende Müdigkeit;
  • Vergrößerung der Milz, die mit Schmerzen im Oberbauch und Übelkeit einhergeht;
  • Vergrößerung der Leber, die von Gelbsucht gefolgt sein kann;
  • Abgeschlagenheit, Antriebsschwäche und depressive Stimmung.

Bei kleinen Kindern kann das Pfeiffersche Drüsenfieber auch ohne Symptome verlaufen. Gewöhnlich klingt die Erkrankung nach wenigen Wochen vollständig wieder ab. Verläuft das Pfeiffersche Drüsenfieber jedoch chronisch, so können die Symptome über die Dauer von mehreren Monaten oder gar Jahren anhalten.

Da die Symptome der Erkrankung recht unspezifisch sind und auch als Beschwerden bei anderen Krankheitsbildern auftreten, wird das Pfeiffersche Drüsenfieber oft erst spät diagnostiziert. Der eindeutige Nachweis erfolgt anhand einer Blutuntersuchung. 

Im Blut finden sich Antikörper gegen das Epstein-Barr-Virus und die Anzahl der Leukozyten ist erhöht. Weiterhin sind sogenannte Pfeifferzellen oder Virozyten im Blut nachweisbar. Eine einmal überstandene Infektion führt zu lebenslanger Immunität. In Westeuropa kommen 95 Prozent der Bevölkerung bis zu ihrem 30. Lebensjahr mit dem Erreger in Kontakt.

Pfeiffersches Drüsenfieber bei Kindern behandeln und vorbeugen

Eine wirksame Behandlung gegen das Pfeiffersche Drüsenfieber gibt es zur Zeit nicht. Die Behandlung erfolgt symptomatisch und konzentriert sich auf die Linderung der Beschwerden. Ihr Hausarzt wird Ihnen oder Ihrem Kind entsprechende Mittel verordnen. 

Hat Ihr Kind eine zusätzliche Mandelinfektion durch Streptokokken-Bakterien, so muss diese mit einem Antibiotikum behandelt werden. Auch Komplikationen wie Gehirnentzündung, infektionsbedingte Blutarmut oder Blutplättchenarmut können infolge des Pfeifferschen Drüsenfiebers auftreten. Ist dies der Fall, so kann eine Kortisonbehandlung erforderlich werden.

Mit folgenden Maßnahmen können Sie selbst zum Erfolg der Therapie beitragen.

  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind sich schont und vor allem bei Fieber genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Nach Rücksprache mit dem Haus- oder Kinderarzt können Sie hohes Fieber durch fiebersenkende Mittel lindern.
  • Der Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers ist noch mehrere Monate nach Abklingen der Erkrankung im Speichel der Betroffenen nachweisbar. Diese dürfen daher im ersten halben Jahr nach überstandener Erkrankung kein Blut spenden und können weitere Personen auch dann noch infizieren.
  • Eine Vorbeugung durch eine entsprechende Impfung ist bislang nicht möglich. Da das Epstein-Barr-Virus durch Körperkontakt auf andere Menschen übertragen wird, sollten Sie engen Kontakt zu Erkrankten oder Rekonvaleszenten meiden.