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Parodontitis

Haben Sie immer wieder Zahnfleischbluten? Das sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen! Oft steckt eine Entzündung des Zahnfleischs dahinter.

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Wenn sich eine Entzündung auf den Zahnhalteapparat ausbreitet, spricht man von einer Parodontitis, umgangssprachlich auch Parodontose.

Zahnhalteapparat

Der Zahnhalteapparat (Parodontium) ist für die Verankerung der Zähne im Kieferknochen zuständig und setzt sich aus Zahnfleisch, Wurzelzement und Wurzelhaut zusammen. Der Wurzelzement umschließt den vom Zahnfleisch umgebenen Teil des Zahnes und wird von der Wurzelhaut umgeben, die den Zahn mit elastischen Fasern im Kieferknochen verankert.

Ursachen von Parodontitis

Eine Parodontitis entsteht normalerweise aus einer bakteriellen Zahnfleischentzündung.

Bakterien im Mund hat jeder. Diese Bakterien ernähren sich von Nahrungsresten und produzieren dabei einen zähen Belag, der auf den Zähnen haftet. Wird dieser zunächst weiche Belag nicht regelmäßig entfernt, verfestigt sich dieser zu Zahnstein. Dieser kann dann nur noch vom Zahnarzt entfernt werden. Auf der Oberfläche des Zahnsteins siedeln sich weitere Bakterien an, dadurch breitet sich Zahnbelag und Zahnstein weiter aus. 

Bei einer Ausbreitung zwischen Zähnen und Zahnfleisch können sich Taschen im Zahnfleisch bilden. Dies kann dann schnell zu einer Parodontitis führen. Die chronische Entzündung kann sogar dazu führen, dass der Kieferknochen, in dem der Zahn verankert ist, sich zurückbildet und sich der betroffene Zahn lockert.

Nicht bei jedem entzündet sich durch leichten Zahnbelag gleich das Zahnfleisch. Begünstigend sind häufige Mundatmung, geringer Speichefluss, eng stehende Zähne, vorhandene Karies, Rauchen, Vitamin-C-Mangel, bestimmte Medikamente, Hormone (z.B. in der Pubertät oder während einer Schwangerschaft) oder Diabetes mellitus.

Symptome bei Parodontitis

Eine Parodontitis entwickelt sich meist schleichend aus einer Zahnfleischentzündung mit geschwollenem und gerötetem Zahnfleisch und Zahnfleischbluten. Zu Beginn einer Zahnfleischentzündung treten oft keine Schmerzen auf, breitet sich die Entzündung aber weiter aus, kann es zu starken Schmerzen kommen. Die Betroffenen habe außerdem oft Mundgeruch. Bei einer starken Entzündung können die angrenzenden Lymphknoten im Kieferwinkel anschwellen und die Entzündung kann auf die Mundschleimhaut übergreifen.

Hat sich aus der Zahnfleischentzündung eine Parodontitis entwickelt, haben die Betroffenen einen Rückgang des Zahnfleischs, die Zahnhälse liegen frei und in manchen Fällen kann man ein Verschieben der Zähne beobachten.

Bessert sich eine Zahnfleischentzündung nicht innerhalb einiger Tage, sollten Sie Ihren Zahnarzt aufsuchen. Dieser kann eine Zahnfleischentzündung meist schon anhand der typischen Symptome diagnostizieren. Zusätzlich misst Ihr Arzt mit einer Sonde, wie tief der Spalt zwischen Zähnen und Zahnfleisch beträgt und er untersucht, ob sich bereits Zähne gelockert oder verschoben haben. Außerdem veranlasst er eine Röntgenuntersuchung der betroffenen Stelle, um festzustellen, ob der Kieferknochen entzündet ist und ob bereits ein Knochenschwund stattfindet.

Zur Therapie entfernt der Zahnarzt anhaftende Beläge und Zahnstein von den Zähnen. Außerdem werden spezielle Mundspülungen eingesetzt, um die auslösenden Bakterien zu bekämpfen. Bei sehr tiefen Zahnfleischtaschen kann eine kleine Operation vorgenommen werden. Häufig eingesetzt wird die Lasertherapie, bei der Ihr Zahnarzt mit Hilfe eines Lasers die Bakterien abtötet.

Zahnfleischentzündungen vorbeugen

Die beste Vorbeugung gegen eine Zahnfleischentzündung ist eine gute Mundhygiene. Putzen Sie zweimal täglich mindestens 3 Minuten Ihre Zähne und reinigen Sie die Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder einer speziellen Bürste. 

Lassen Sie außerdem zweimal im Jahr Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch vom Zahnarzt kontrollieren. Sehr wirkungsvoll ist außerdem eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt. Diese wird leider nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Verzehren Sie zuckerhaltige Nahrungsmittel nur in kleinen Mengen und putzen Sie Ihre Zähne nicht direkt nach dem Verzehr von Säurehaltigem, z.B. Obstsäfte.