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Nierenentzündung

Die Ursache der Nierenentzündung ist meist eine Überreaktion des Immunsystems. Die Hälfte der Nierenentzündungen verlaufen völlig ohne Symptome und werden nur zufällig entdeckt.

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Bei der Nierenentzündung sind die kleinen Filterstationen in der Niere, die so genannten Glomeruli entzündet. Der Mediziner nennt dieser Erkrankung deshalb auch Glomerulonephritis. Nicht zu verwechseln ist die Glomerulonephritis von der Nierenbeckenentzündung oder Pyelonephritis. Hier betrifft die Entzündung das Nierenbecken, das den Urin aus der Niere sammelt und über die Harnleiter an die Harnblase abgibt.

Ursachen einer Nierenentzündung

Die Ursache der Nierenentzündung ist in den meisten Fällen eine Überreaktion des Immunsystems. Dabei greift das eigene Immunsystem die Glomeruli an und verursacht dabei die Entzündung. 

Diese Reaktion des Immunsystems kann nach einer Infektion mit ganz bestimmten Streptokokkenstämmen auftreten, beispielsweise nach einer bakteriellen Halsentzündung oder Mittelohrentzündung oder nach einer Scharlacherkrankung. Andere Ursachen einer Nierenentzündung können beispielsweise Diabetes, das Hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) oder langjähriger Medikamenten oder Drogenmissbrauch sein.

Symptome bei Nierenentzündungen

Die Hälfte der Nierenentzündungen verlaufen völlig ohne Symptome und werden nur zufällig entdeckt. Die andere Hälfte der Erkrankten fühlen sich ungefähr ein bis zwei Wochen nach einem bakteriellen Infekt plötzlich erneut krank. Die Betroffenen bemerken eventuell Blut im Urin, Ödeme, die vor allem im Gesicht auftreten, Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber, Bluthochdruck und eine verminderte Urinausscheidung. 

Da die Funktion der Nierenkörperchen durch die Entzündung beeinträchtigt ist, kommt es außerdem zu einer erhöhten Ausscheidung von Eiweiß mit dem Urin, was sich in schweren Fällen durch eine Trübung des Urins zeigt. In schweren Fällen kann es zu einer akuten Verschlechterung der Nierenfunktion kommen.

Zur Diagnose der Nierenentzündung nimmt Ihr Arzt zunächst die komplette Krankengeschichte auf und veranlasst eine Urin- und Blutuntersuchung. Wenn große Mengen Blut und Eiweiß mit dem Urin ausgeschieden werden, kann man dies schon mit bloßem Auge anhand der Trübung und Rotfärbung erkennen. Manchmal sind die Mengen aber so gering, dass sie nur mit einer speziellen Urinuntersuchung nachgewiesen werden können. 

Anhand einer speziellen Blutuntersuchung kann Ihr Arzt feststellen, ob die Funktion der Nieren bereits eingeschränkt ist. Weitere Untersuchungen bei Verdacht auf eine Nierenuntersuchung sind außerdem Ultraschall und eventuell eine Punktion der Nieren.

Die Behandlung der Nierenentzündung beruht auf mehreren Maßnahmen. Da die Ursache eine Immunreaktion ist, werden meist immununterdrückende Medikamente eingesetzt, z.B. Cortison. Auch die Ödeme und der Bluthochdruck werden medikamentös behandelt. Ist die Urinausscheidung schon beeinträchtigt, darf der Erkrankte nur eine bestimmte Flüssigkeitsmenge pro Tag zu sich nehmen. Manchmal ist auch eine eiweiß- und salzarme Ernährung sinnvoll.

Einer Nierenentzündung vorbeugen

Eine Nierenentzündung nach einer Infektion mit Streptokokken kann durch frühzeitige Behandlung mit Antibiotika verhindert werden. Deshalb ist es sinnvoll, bei bakteriellen Racheninfekten einen Streptokokken-Test durchzuführen.