W K B
Angebote%
Hier können Sie sparen
Neuheiten
Neu im Sortiment
Marken
Für alle Lebensbereiche das günstige Produkt von 1A Pharma
Avène
Bach-Blüten
Clearblue
Crataegutt
DHU
Doppelherz
Eucerin
Korres
Kytta
La Roche Posay
Lasea
Prostagutt
Tebonin
Umckaloabo
Ihre ideale Haut mit Kosmetik-Produkten von Vichy
Vividrin
Marken-Shops bei APONEO
Biologische Präparate von Dr. Loges
Pflegeprodukte für Gesicht und Körper von Nuxe
mit Wärme gegen Schmerzen – Thermacare
bei Sodbrennen und Aufstoßen hilft Maaloxan
Gegen Haarausfall hilft Regaine
Themen
Rund um Ihre Gesundheit
WWarenkorb

Ihr Warenkorb enthält bislang keine Produkte.

Warenkorb und Kasse

KKundenkonto
Ihr Draht zu Aponeo: 0800 44 00 200
  • Merkzettel
  • Bestellhistorie
  • Adressbuch
  • Bonuspunkte
  • Newsletter
  • Passwort vergessen

  • Anmelden

  • Registrieren

Neurodermitis

Neurodermitis ist eine langwierige Erkrankung der Haut, die mit quälendem Juckreiz und Ekzemen einhergeht. Die Krankheit wird auch atopisches Ekzem genannt.

Ganzen Beitrag anzeigen

Menschen, die an Neurodermitis erkrankt sind, juckt es ständig. Erlösung ist scheinbar nur durch Kratzen zu erlangen, meistens verschlimmert man jedoch den Zustand. Neurodermitis ist eine chronische, immer wiederkehrende Entzündung der Haut mit Juckreiz, Rötung, Nässen, Schuppung und Krustenbildung. Die Erkrankung zeigt sich häufig schon im Säuglings- oder Kleinkindalter.

Ursachen von Neurodermitis

Die Ursachen der Neurodermitis sind nicht genau geklärt. Vermutet wird eine genetische Veranlagung zu allergischen Reaktionen gekoppelt mit Umwelteinflüssen (z.B. Pollen, Hausstaubmilben, Kontakt mit Wolle, bestimmte Nahrungsmittel, Temperaturextreme, Schwitzen).

Symptome bei einer Neurodermitis

Neurodermitis beginnt oft schon im Säuglingsalter. Der Säugling zeigt Hautausschläge im Gesicht und am behaarten Kopf, die auf den Rumpf und die Streckseiten der Extremitäten übergreifen können. Die Haut ist zunächst gerötet, später kommt es zu nässenden, im Verlauf verkrustenden Ekzemen.

Im Jugend- und Erwachsenenalter ist der Ausschlag mehr in den Gelenkbeugen lokalisiert, außerdem im Nacken, an Handgelenken und Händen.

In jedem Alter tritt sehr starker, belastender Juckreiz auf, der so stark ist, dass er den Schlaf verhindern kann. Wird dem Jucken nachgegeben, verstärkt das Kratzen die Symptomatik noch. Die aufgekratzte Haut kann sich außerdem durch zusätzliche Infektionen entzünden.

Die Neurodermitis verläuft oft in Schüben. Manchmal sind die Betroffenen lange Zeit beschwerdefrei, bis es dann plötzlich zu einem Aufflackern des Haustausschlages an den bekannten Stellen kommt.

Diagnose bei Neurodermitis

Dia Diagnose erfolgt anhand der Krankengeschichte und einer körperlichen Untersuchung. Zur Abklärung von eventuellen Allergien kommt ein sogenannter Prick-Test in Frage. Dabei werden dem Patienten kleine Mengen eines Allergens in die Haut geritzt und nach 15 Minute wird die jeweilige Reaktion beurteilt.

Hinweis geben auch so genannte Atopie-Zeichen. Dazu gehören unter anderem die juckende, trockene Haut, eine doppelte Lidfalte am Unterlid oder der „weiße Dermographismus“: nach festem Strichen über die Haut mit einem spitzen Gegenstand verfärbt sich die Linie nicht rot, sondern weiß.

Therapie von Neurodermitis

Da viele verschiedene Faktoren eine Rolle spielen, existieren auch sehr vielfältige Behandlungsformen, die bei jedem Betroffenen unterschiedlich kombiniert werden können.

Mittelpunkt der Behandlung ist die Stabilisierung der Haut. Die Haut wird regelmäßig und großzügig mit rückfettenden Präparaten eingecremt. Dies dient dazu, die trockene Haut geschmeidig zu halten, sodass ihre Barrierefunktion verbessert wird.

Gegen aktuelle Hautentzündungen helfen entzündungshemmende Medikamente.

Weitere Maßnahmen bei Neurodermitis können sein:

Falls Auslöser bekannt sind, sollten diese konsequent gemieden werden. Dazu gehören Tierhaare, bestimmte Nahrungsmittel wie z.B. Milch, Hühnereiweiß, Nüsse, Zitrusfrüchte, Meeresfrüchte, Fisch, Weizen.

Bei bekannten Allergien in der Familie sollten Säuglinge mindestens 6 Monate ausschließlich mit Muttermilch ernährt werden, da dadurch das Immunsystem unterstützt wird.

Betroffene sollten lange Schaumbäder vermeiden, nach dem Duschen die Haut nicht abreiben, sondern abtupfen.

Gegen den Juckreiz helfen Ölbäder, diese sollten aber nicht länger als 10 Minuten dauern.

Sie können auf die betroffene Haut feuchte Umschläge mit Gerbstoffen auflegen. Für die Zubereitung gießen Sie schwarzen Tee mit etwa einem Liter heißen Wasser auf. Bei lose abgepacktem Tee sollten Sie etwa drei bis fünf gut gehäufte Teelöffel verwenden, bei Teebeuteln genügen drei bis vier Beutel. Der Tee sollte mindestens zehn Minuten ziehen, damit sich die Gerbstoffe im Wasser lösen. Danach wird der Tee im Kühlschrank gekühlt. Nun kann der schwarze Tee für Umschläge auf der Haut benutzt werden. Der Umschlag soll „eintrocknen“, das heißt, er soll erst dann erneut angefeuchtet werden, wenn er fast angetrocknet ist. Beachten Sie, dass Umschläge nicht über einen längeren Zeitraum angewendet werden dürfen, da sie die Haut austrocknen.

Auf Haustiere sollte bei Vorliegen von Allergien verzichtet werden.

Verzichten Sie beim Waschen von Wäsche auf Zusatzstoffe, eventuell verwenden Sie ein Waschpulver für Allergiker.