W K B
Angebote%
Hier können Sie sparen
Neuheiten
Neu im Sortiment
Marken
Für alle Lebensbereiche das günstige Produkt von 1A Pharma
Avène
Bach-Blüten
Clearblue
Crataegutt
DHU
Doppelherz
Eucerin
Korres
Kytta
La Roche Posay
Lasea
Prostagutt
Tebonin
Umckaloabo
Ihre ideale Haut mit Kosmetik-Produkten von Vichy
Vividrin
Marken-Shops bei APONEO
Biologische Präparate von Dr. Loges
Pflegeprodukte für Gesicht und Körper von Nuxe
mit Wärme gegen Schmerzen – Thermacare
bei Sodbrennen und Aufstoßen hilft Maaloxan
Gegen Haarausfall hilft Regaine
Themen
Rund um Ihre Gesundheit
WWarenkorb

Ihr Warenkorb enthält bislang keine Produkte.

Warenkorb und Kasse

KKundenkonto
Ihr Draht zu Aponeo: 0800 44 00 200
  • Merkzettel
  • Bestellhistorie
  • Adressbuch
  • Bonuspunkte
  • Newsletter
  • Passwort vergessen

  • Anmelden

  • Registrieren

Nahrungsmittelallergien

Wer ein Lebensmittel nicht verträgt, reagiert oft mit Verdauungsstörungen. Die Therapie ist im Prinzip ganz einfach: auf das auslösende Nahrungsmittel verzichten.

Ganzen Beitrag anzeigen

Gehören Sie auch zu den Menschen, die Äpfel und Nüsse lieben, sich diese aber verkneifen müssen, weil Sie den kurzen Genuss mit Bauchschmerzen, Durchfall und Hautpusteln bereuen? Dann leiden Sie sicherlich unter einer Nahrungsmittelallergie. Vielleicht tröstet es Sie: Sie sind nicht allein. 

Viele Menschen müssen auf bestimmte Nahrungsmittel (vor allem Früchte, Nüsse und Fisch) verzichten, damit die lästigen, teilweise auch gefährlichen Folgen der allergischen Reaktion ausbleiben. Die Symptome können sehr vielfältig sein, von eher harmlosen Bauchschmerzen über Durchfall bis hin zu akuter Atemnot und Herz-Kreislaufversagen.

Ursachen von Nahrungsmittelallergien 

Wie kommt es überhaupt zu einer allergischen Reaktion? Ein gesundes Immunsystem überwacht ständig alle „Eindringlinge“. Hierbei unterscheidet es zwischen harmlosen und gefährlichen Besuchern. Lebens- und Nahrungsmittel sollten als harmlos eingestuft werden. Gefährlich hingegen sind Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien und werden mit einer entsprechenden Abwehrreaktion hart bekämpft. 

Bei einem Menschen, der unter einer Nahrungsmittelallergie leidet, reagiert das körpereigene Immunsystem unangemessen heftig – es unterscheidet nicht mehr zwischen „gut“ und „böse“ bzw. harmlos und gefährlich und bekämpft aktiv bestimmte zugeführte Nahrungsmittel. Eine übertriebene Abwehrreaktion ist die Folge – es kommt zu einer Nahrungsmittelallergie.

Im Prinzip kann bei einem Menschen mit einer allergischen Veranlagung, jedes Lebensmittel eine Allergie auslösen. Gehäuft treten allergische Reaktionen aber nach dem Verzehr von Nüssen, Obst (besonders Äpfel, Kiwi, Orangen, Pfirsiche), Sellerie, Fisch, Eiern, Kuhmilch, Weizen und Sojaprodukten auf.

Bei einer Unverträglichkeit auf bestimmte Nahrungsmittel muss nicht immer eine Allergie vorliegen. Es gibt auch noch andere Ursachen, wie beispielsweise ein angeborener Mangel an bestimmten Verdauungsenzymen.

Symptome bei einer Nahrungsmittelallergie

Meist beschränken sich die Symptome auf den Verdauungstrakt. Es kommt zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Aber auch bei der direkten Aufnahme im Mund, kann es zu einer Schwellung der Lippen, Juckreiz im Gaumen und einem pelzig-tauben Gefühl auf der Zunge kommen. Bleibt die allergische Reaktion nicht auf den Mund-Rachenraum und den Verdauungstrakt beschränkt, können Hauterscheinungen, wie Quaddeln, Rötung, Juckreiz und ein so genanntes Quincke-Ödem (massive Gewebeschwellungen) auftreten.

Wird das Atemsystem mit beeinträchtigt, kann es zu Husten, lebensgefährlicher Atemnot und letzten Endes zu einem tödlichen Herzkreislaufversagen kommen.

Diagnose und Therapie bei Nahrungsmittelallergien

Meist können die Betroffenen die Diagnose selbst stellen, gerade wenn nach wiederholtem Genuss eines bestimmten Nahrungsmittels immer wieder die gleichen Beschwerden auftreten. Sollte die Ursache bzw. die auslösenden Lebensmittel nicht eindeutig erkennbar sein, empfiehlt sich ein Allergie- und Bluttest. Diese Tests werden fachkundig von Ihrem Arzt durchgeführt.

Die Therapie ist im Prinzip ganz einfach – Verzicht auf das auslösende Nahrungsmittel. Sind es mehrere Lebensmittel oder ein wichtiges Nahrungsmittel, ist eine Ernährungsberatung ratsam, die eine ausgewogene und gesunde Ernährungsweise langfristig sicherstellt.

Notfalltherapie

Treten lebensgefährliche Luftnot und starke Kreislaufprobleme direkt nach dem Nahrungsmittelgenuss auf, verständigen Sie bitte sofort den Notarzt! Er kann allergie- und entzündungshemmende Medikamente verabreichen.

Weiß der Betroffene, dass er heftige allergische Reaktionen entwickelt, ist das Mitführen eines Notfallsets (vom Arzt verschreibungspflichtig) unumgänglich. Diese Notfallmedikamente bestehen aus einem entzündungshemmenden und abschwellenden Wirkstoff (Cortison), einem das überschießende Immunsystem hemmenden Medikament (Antihistaminikum) und einem Hormon (Adrenalin), das ein tödliches Herz-Kreislaufversagen verhindern kann. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt ausführlich die Handhabung erklären. Auch nahestehende Verwandte sollten im Notfall sicher mit der Vorgehensweise vertraut sein. Es kann Leben retten!

Zusätzliche Informationen

Wenn Sie bereits wissen, welche allergieauslösenden Nahrungsmittel zu meiden sind, bereiten Sie Ihr Essen vorzugsweise selbst zu. Sollten Sie allerdings doch außer Haus essen, scheuen Sie sich nicht, genau nachzufragen, wie die Speise zubereitet ist und welche Nahrungsmittel verwendet wurden.

Allergische Veranlagungen können vererbt werden, sodass Kinder von belasteten Eltern ein höheres Risiko tragen. Gerade diese Säuglinge sollten mindestens 6 Monate gestillt werden, da Muttermilch das noch nicht vollständig entwickelte Immunsystem stärkt. Sollte das Kind nicht gestillt werden können, ist eine hypoallergene Babynahrung empfehlenswert.

Ein interessanter Aspekt ist noch erwähnenswert. Es wird diskutiert, dass eine übertriebene Hygiene Allergien fördern kann. Bei Kindern, die unter zu sauberen Bedingungen aufwachsen, hat das Immunsystem kaum eine Möglichkeit zu „trainieren“ und entwickelt sich eventuell fehlerhaft. Also, lassen Sie Ihr Kind ruhig einmal im Dreck spielen, Tiere streicheln und über den Rasen krabbeln.

Zum Schluss noch eine gute Nachricht: Gerade im Kindesalter können sich allergische Neigungen im Laufe der Zeit verlieren. Es empfiehlt sich daher, den Befund alle paar Jahre testen zu lassen.