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Milchschorf

Milchschorf tritt bei Babys und Kleinkindern auf und betrifft meist die behaarte Kopfhaut, eventuell auch Gesicht und Hals. Typisch sind weißlich-gelbe, krustige Schuppen.

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Milchschorf hat nichts mit Milch zu tun. Der Name bezeichnet nur sehr bildlich eine Hautveränderung bei Babys, die an angebrannte Milch im Topf erinnert. Oft wird eine Unverträglichkeit von Milch oder Muttermilch vermutet, die zu diesem Hautausschlag führen soll. Das ist nicht richtig und leitet sich nur durch die irreführende Bezeichnung ab.

Ursachen von Milchschorf

Die Ursache von Milchschorf ist unbekannt. Es gibt verschiedene Vermutungen und Erklärungsansätze, aber keine grundlegende Erklärung.

Kindern, die unter Milchschorf leiden, sagt man oft eine genetische Veranlagung für Neurodermitis und anderen Krankheiten aus dem atopischen Formenkreis nach. Bei den atopischen Krankheiten vermutet man eine Überempfindlichkeit der Haut und Schleimhäute mit einer allergischen Ausprägung, die schon von Geburt an vorliegt. Nicht selten erkranken Kinder mit Milchschorf später auch an Neurodermitis, aber es muss nicht sein.

Symptome bei Milchschorf

Meist beginnt Milchschorf um den dritten Lebensmonat und zeigt sich mit kleineren, weißen Schuppen, die jucken. Durch das Kratzen können die Stellen aufreißen, nässen, sich entzünden und verkrusten. Durch das Nässen erhalten die schorfigen Krusten eine gelbliche Farbe. An stark befallenen Stellen können durch die Entzündung auch ein paar Haare ausfallen, die vollständig wieder nachwachsen.

Bedingt durch den Juckreiz können begleitende Gemütssymptome wie vermehrtes Weinen und Quengeln, Müdigkeit und Unruhe auftreten.

Diagnose von Milchschorf

Um eine sichere Diagnose zu stellen, ist es wichtig, ähnliche frühkindliche Hauterkrankungen sicher zu unterscheiden. Häufig wird Milchschorf mit Kopfgneis verwechselt, der sich eher in gelblichen Schuppen, die fest auf der Kopfhaut anheften und nicht weiter störend sind (kein Juckreiz!) zeigt. Auch die weit verbreitete Babyakne sollte von Milchschorf differenziert werden. Bitte gehen Sie mit Ihrem Kind zum Arzt und lassen Sie durch ihn eine fachmännische Diagnose stellen.

Therapie bei Milchschorf

Auch wenn Milchschorf für das Baby oder Kleinkind unangenehm und für die Eltern eher belastend ist, so ist es doch eine eher harmlose Hauterkrankung. In vielen Fällen heilt die Erkrankung von alleine aus, so dass keine therapeutischen Maßnahmen notwendig sind.

Ansonsten kann Milchschorf nur rein symptomatisch behandelt werden: Ist der schuppige Befall sehr stark ausgeprägt, kann durch entsprechende Öle (wie Olivenöl oder Ringelblumenöl) das Aufweichen und Entfernen der Schuppen empfehlenswert sein. Durch das sanfte Entfernen der Schuppen können Folgen des Aufkratzens vermieden werden. 

Steht der starke Juckreiz im Vordergrund, kann dieser mit kühlen, feuchten Umschlägen gelindert werden. Vorzugsweise sollte nur Kleidung, auch Kopfbekleidung aus Baumwolle getragen werden, da Wolle und Kunstfasern den Juckreiz provozieren oder verstärken können.

Auch eine umfassende homöopathische Behandlung bei einem gut ausgebildeten Homöopathen kann Milchschorf heilen und sogar eventuelle Veranlagungen zu weiteren Hautkrankheiten oder Allergien abschwächen und verhindern.