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Masern

Eine Maserninfektion ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, bei der schwere Komplikationen auftreten können. Durch Impfung ist sie in Europa stark zurückgegangen.

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Masern ist eine hoch ansteckende Infektionskrankheit, die vor allem Kinder betrifft. Deshalb zählen Masern zu den Kinderkrankheiten. Masern gehören in den Entwicklungsländern zu den häufigsten Infektionskrankheiten, konnten in vielen anderen Regionen durch konsequentes Impfen stark reduziert werden.

Ursachen von Masern

Ausgelöst werden die Masern durch das Masern-Virus, das zur Familie der Morbilliviren gehört. Deshalb werden Masern manchmal auch als Morbilli bezeichnet.

Die Übertragung der Viren erfolgt durch Tröpfcheninfektion beim Niesen, Husten oder Sprechen, außerdem kann es bis zu 8 Metern durch die Luft übertragen werden. Es ist so ansteckend, dass von 100 infizierten Personen 95 auch an Masern erkranken.

Symptome bei Masern

Die Inkubationszeit der Masern, also der Zeitraum zwischen Ansteckung und Erkrankung beträgt 10 bis 14 Tage. Der Infizierte ist in dieser Zeit allerdings schon ansteckend.

Die Erkrankung verläuft in zwei Phasen.

Die erste Phase lässt sich nur schwer von einer normalen Erkältung unterscheiden. Ihr Kind hat Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Heiserkeit und Fieber. Die Augen sind entzündet und tränen und der kleine Patient ist empfindlich gegen Licht. Ab dem zweiten oder dritten Tag treten sehr typische weiße, kalkspritzerartige Flecken mit rotem Hof auf der Wangenschleimhaut auf, die so genannten Koplik-Flecken.

Am Ende dieser Phase sinkt die Körpertemperatur wieder.

Nach drei Tagen steigt das Fieber wieder, außerdem zeigt sich der typische Hautausschlag: ein dunkelroter, großfleckiger, unregelmäßig begrenzter Hautausschlag, der hinter den Ohren und im Gesicht beginnt und sich dann auf Rumpf und Extremitäten ausbreitet. Im Gegensatz zu Windpocken juckt der Ausschlag nicht oder nur sehr wenig. Nach 4 bis 5 Tagen verblasst der Ausschlag und verschwindet schließlich zusammen mit dem Fieber.

Die Gefährlichkeit der Masern zeigt sich an den schwerwiegenden Komplikationen. Nach einer Maserninfektion ist das Immunsystem geschwächt und es kann zu weiteren Folgeinfektionen kommen, wie Mittelohrentzündung oder Bronchitis. Außerdem kann das Masernvirus auch die Lunge oder das Gehirn befallen. Die gefährlichste Spätfolge einer Maserninfektion zeigt sich erst 8 bis 12 Jahre nach der Erkrankung. Sie betrifft etwa sieben bis elf von 100.000 Erkrankten und zeigt sich als schwere Entzündung des Rückenmarks und des Gehirns.

Wenn Sie bei Ihrem Kind Masern vermuten, konsultieren Sie am besten Ihren Haus- oder Kinderarzt. Nehmen Sie bitte vor dem Besuch telefonischen Kontakt auf, damit andere Personen im Wartezimmer vor einer Ansteckung geschützt werden können.

Ihr Arzt wird anhand der Koplik-Flecken oder des typischen Hautausschlages die Erkrankung leicht diagnostizieren können.

Befindet sich der Patient noch im ersten Stadium, ist es schwierig, die Masern von einer normalen Erkältung zu unterscheiden. In diesem Fall ist es möglich, Antikörper gegen das Masernvirus im Blut festzustellen.

Wegen der schweren Komplikationen ist Ihr Arzt verpflichtet, die Infektion dem Gesundheitsamt zu melden.

Gegen das Virus gibt es keine ursächliche Therapie. Deshalb zielt die Therapie auf die Linderung der Symptome. Das Fieber lässt sich mit fiebersenkenden Medikamenten oder Wadenwickeln behandeln. Auch gegen Schmerzen und Husten gibt es wirkungsvolle Medikamente. Ist Ihr Kind sehr lichtscheu, dunkeln Sie das Zimmer ab. Geben Sie Ihrem Kind viel zu trinken und leicht verdauliche Nahrung. Sorgen Sie für Bettruhe und eine ruhige Umgebung. Lassen Sie Ihr Kind zu Hause und schicken Sie es erst wieder in den Kindergarten oder in die Schule, wenn Ihr Kinderarzt damit einverstanden ist.

Masern vorbeugen

Gegen Masern gibt es eine wirksame Impfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin empfiehlt die Grundimmunisierung in Kombination mit Mumps und Röteln im 11. bis 14. Lebensmonat. Die Grundimmunisierung ist nach der zweiten Impfung bis zum Ende des zweiten Lebensjahres abgeschlossen.