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Kropf

Der Kropf, von Medizinern auch Struma genannt ist eine Vergrößerung der Schilddrüse, oft erkennbar an einer sichtbaren Vorwölbung am seitlichen Hals auf Höhe des Kehlkopfes.

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Die Schilddrüse

Die Schilddrüse ist ein schmetterlingsförmiges Organ im Halsbereich neben dem Kehlkopf. Ihre Hormone regulieren die Entwicklung von Körper und Gehirn, Wachstum von Knochen und Muskeln und unseren Energiestoffwechsel.

Zur Bildung der Schilddrüsenhormone ist das Spurenelement Jod notwendig, das über unsere Nahrung aufgenommen wird.

Damit immer ausreichend Schilddrüsenhormone im Blut sind, unterliegt die Schilddrüse einem inneren Regelkreis. Sind zu wenig Hormone im Blut, wird von der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) ein anregendes Hormon ausgeschüttet (TSH – Thyreoidea-stimulierendes Hormon), dieses wiederum stimuliert die Schilddrüse zur Hormonbildung und -ausschüttung.

Ist genügend Schilddrüsenhormon im Blut vorhanden, wird die Bildung von TSH gedrosselt.

Ursachen eines Kropfs

Die häufigsten Ursachen für einen Kropf ist Jodmangel. In diesem Fall sprechen die Mediziner auch vom Jodmangelstruma. Diese entsteht dann, wenn über die Nahrung nicht genügend Jod aufgenommen wird. Man geht davon aus, dass ungefähr 30 Prozent der Deutschen von Jodmangel betroffen sind, besonders häufig in Regionen, die weit vom nächsten Meer entfernt sind. Bei dieser Form des Kropfes ist die Funktion der Schilddrüse nicht beeinträchtigt.

Weitere Ursachen eines Kropfes können Schilddrüsenentzündungen, Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse oder Knoten in der Schilddrüse sein.

Symptome eines Kropfs

Die Betroffenen haben häufig keine oder nur leichte Beschwerden. Sie klagen manchmal über ein Enge- oder Druckgefühl im Hals. Ist der Kropf sehr ausgeprägt, kann es zu Schluckbeschwerden, Atemnot, Heiserkeit und einer Zunahme des Halsumfanges kommen. Wird der Kropf nicht behandelt, kann es mit der Zeit zu einer Schilddrüsenüberfunktion kommen.

Vermuten Sie bei sich eine vergrößerte Schilddrüse, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf. Dieser wird die gesamte Krankengeschichte aufnehmen und als ersten Schritt die Schilddrüsenhormone und das sogenannte Thyreoidea stimulierende Hormon im Blut bestimmen. Außerdem wird er Ihren Has begutachten und die Schilddrüse tasten, um Konsistenz und Größe der Schilddrüse zu bestimmen. Außerdem wird der Halsumfang gemessen. Eventuell wird er weitere Untersuchungen veranlassen, wie Ultraschall der Schilddrüse und eine Szintigraphie. Hierbei wird beim Radiologen eine radioaktive Substanz in die Vene gespritzt. Anhand der Anreicherung dieser Substanz in der Schilddrüse kann die Funktionsfähigkeit beurteilt werden.

Die Therapie ist abhängig von der Ursache der Schilddrüsenvergrößerung. Ist die Ursache ein Jodmangel, wird Ihr Arzt Ihnen Jodtabletten verordnen. Außerdem ist eine jodreiche Ernährung wichtig, beispielsweise mit Seefisch und Verwendung von jodiertem Speisesalz.

Während der Behandlung sollte in regelmäßigen Abständen der Hormonstatus mittels Blutbild überprüft werden.

Einem Kropf vorbeugen

Achten Sie auf ausgewogene Ernährung mit ausreichendem Jodanteil, z.B. zwei mal pro Woche sollten Sie Seefisch verzehren, beim Kochen sollten Sie jodiertes Speisesalz verwenden.