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Juvenile rheumatoide Arthritis

Juvenile rheumatoide Arthritis trifft Kinder vor dem 16. Lebensjahr. Diese chronische Gelenkentzündung zeigt sich häufig in den Kniegelenken.

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Die juvenile rheumatoide Arthritis, auch juvenile idiopathische Arthritis (JIA) genannt, ist eine chronische Gelenkentzündung, die vor dem 16. Lebensjahr beginnt. Sie tritt zwar relativ selten auf, gehört aber dennoch zu den häufigsten chronischen Krankheiten im Kindesalter.

Ursachen und Symptome juveniler rheumatoider Arthritis

Bei der juvenilen rheumatoiden Arthritis kommt es zu einer Entzündung der Gelenkstrukturen. Die Ursachen für die Entstehung der juvenilen rheumatoiden Arthritis sind unklar. Es wird jedoch angenommen, dass bakterielle Infektionen zu einer starken Reaktion des kindlichen Abwehrsystems führen. Eine dadurch ausgelöste Autoimmunreaktion zieht schließlich die Zerstörung des körpereigenen Gewebes nach sich.

Typisch für die juvenile rheumatoide Arthritis ist ihr schubweiser Verlauf. Nach dem Abklingen der akuten Beschwerden zeigen sich die Symptome erst wieder in größeren zeitlichen Abständen. Tritt ein Schub auf, so sind einzelne oder mehrere Gelenke für die Dauer von drei Monaten und mehr von der Entzündung betroffen.

Häufig zeigt sich die juvenile rheumatoide Arthritis an den Kniegelenken. Stets sind die betroffenen Gelenke während der akuten Entzündungsphase schmerzhaft geschwollen und überwärmt. Die Entzündung geht daher auch mit entsprechenden Bewegungseinschränkungen einher. Gewöhnlich ist auch die Umgebung der Gelenke von der Entzündung betroffen. Sehnenscheidenentzündungen oder Schleimbeutelentzündungen als Folgeerkrankungen sind keine Seltenheit.

Weitere Symptome der Krankheit sind:

  • Morgensteifigkeit im Gelenkbereich,
  • Schmerzen, die auch nach dem Aufstehen noch spürbar sind,
  • Gelenkschwellungen, die sich ungewöhnlich warm anfühlen,
  • Schonhinken.

Bei verschiedenen Formen der juvenilen rheumatoiden Arthritis können sogar die inneren Organe in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch Fieber, Augenentzündungen und sogar Vergrößerungen der Milz sowie Entzündungen des Herzmuskels können mit der Krankheit einhergehen. Bei Fortschreiten der Gelenkentzündung besteht die Gefahr, dass letztlich alle Gelenkstrukturen irreparable Schäden erleiden und sowohl Knochen als auch Gelenkknorpel und Gelenkkapseln zerstört werden. Auch die am Gelenk ansetzende Muskulatur wird schließlich geschädigt. Häufig geht die juvenile rheumatoide Arthritis daher mit folgenden Begleiterscheinungen einher:

  • Muskelverkürzungen und Gelenkversteifungen;
  • Schonhaltungen aufgrund der funktionsgeschädigten Gelenke;
  • Achsensfehlstellungen, erkennbar beispielsweise an O-Beinen;
  • Wachstumsstörungen, die zu verlangsamtem und vermindertem Größenwachstum führen.

Die Wachstumsstörungen können sich auch auf einzelne Gelenke beschränken, was Hand- und Fußveränderungen sowie Beinlängenverkürzungen nach sich ziehen kann. Zudem erleiden die betroffenen Kinder aufgrund der anhaltenden Schmerzen starke Einschränkungen in ihrem Bewegungsdrang, woraus sich immer auch Belastungen für die psychosoziale Entwicklung ergeben.

Nicht jedes Kind trägt jedoch dauerhafte Knochenschäden und Skelettveränderungen davon. Wie schwer die krankheitsbedingten Schäden an Knochen und Gelenken letztlich sind, hängt stark von der vorliegenden Form der juvenilen chronischen Arthritis ab.

Juvenile rheumatoide Arthritis behandeln

Zeigt Ihr Kind Anzeichen der juvenilen rheumatoiden Arthritis, sollten Sie sich umgehend zu einem Kinder- und Jugendrheumatologen begeben. Dieser wird nach gründlicher Untersuchung des Kindes geeignete Mittel zur Linderung von Entzündung und Schmerzen verordnen. 

Zusätzliche Therapiemöglichkeiten stehen in Form von Krankengymnastik und Ergotherapie zur Verfügung. Beides soll die Gelenkfunktionen erhalten und verbessern. Auch Fehlstellungen können dadurch ausgeglichen werden. Sie können die professionelle Bewegungstherapie Ihres Kindes durch häusliche Übungsprogramme unterstützen.

Letztlich können Sie Ihrem Kind auch mit physikalischen Maßnahmen wie Kälte- oder Wärmepackungen helfen. Diese reduzieren die Schwellungen, fördern die Durchblutung und mindern so die Schmerzen der entzündeten Gelenke. 

Zudem empfiehlt sich auch der Einsatz Gelenk entlastender Hilfsmittel. Der Fachhandel bietet hierzu unter anderem geeignete Gehhilfen an.