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Guter Schlaf

Circa 3.000 Stunden schläft jeder Mensch im Jahr. Doch der Schlaf ist kein passiver Zustand, sondern eine aktive Leistung des Organismus. Zuwenig, aber auch zuviel davon, verkürzt die Lebenserwartung.

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Jeder Mensch verschläft etwa ein Drittel seines Lebens. Das sind im Jahr circa 3.000 Stunden. Doch der Schlaf ist kein passiver Zustand sondern eine aktive Leistung des Organismus. Schlafmangel schadet langfristig der Gesundheit und beeinträchtigt die Lebensqualität.

Das Schlafbedürfnis ist überwiegend „angeboren“ und liegt im Mittel bei sieben bis acht Stunden. Kurzschläfer wie Napoleon kommen auch mit vier bis fünf Stunden Schlaf oder sogar noch weniger aus. Umgekehrt gibt es Langschläfer wie Goethe und Einstein, die mehr als zehn Stunden Schlaf brauchten. Statistisch gesehen bedeutet mehr Schlaf aber nicht unbedingt einen Vorteil: Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Lebenserwartung bei 7-Stunden-Schläfern am höchsten ist. Sowohl mehr als auch weniger Stunden verkürzen die Lebenserwartung.

Drei Dinge braucht der gute Schlaf

Die Fähigkeit einzuschlafen hängt von zwei wesentlichen Faktoren ab: dem Schlafdruck und Biorhythmus des Körpers. Im Laufe des Tages steigt das Verlangen nach Schlaf allmählich an, das heißt, je länger man wach ist, umso größer wird der Schlafdruck. Zu Beginn der Nacht fällt er dann schnell wieder ab. Bereits nach dem ersten Drittel, also nach circa zwei bis drei Stunden, ist er um mehr als die Hälfte reduziert. Hier werden die Meisten häufig, auch gesunde Schläfer, das erste Mal wach.

Nicht erholsamer Schlaf hat massive Auswirkungen: Wer dauerhaft schlecht schläft, hat ein erhöhtes Risiko für Depressionen, Herz-Kreislauf-Leiden und Diabetes. Schlafgestörte Menschen plagen sich nicht nur in der Nacht, sondern haben auch tagsüber dadurch Probleme. Sie fühlen sich körperlich und geistig immer weniger leistungsfähig. Hobbys und soziale Kontakte werden mehr und mehr vernachlässigt, das gesamte Aktivitätsniveau nimmt ab. Die Folge ist nicht selten ein Teufelskreis aus ständig sinkender Lebensqualität, Depressionen und Vereinsamung.

Melatonin für gesunden Schlaf

Ausgangspunkt für den erholsamen Schlaf ist die intakte Funktion unserer inneren Uhr. Melatonin, ein körpereigener Botenstoff, stimmt den Rhythmus der inneren Uhr – und damit auch unseren Schlaf-Wach-Rhythmus – mit dem äußeren Tag-Nacht-Wechsel ab. Bei Dunkelheit wird Melatonin von der Zirbeldrüse ausgeschüttet. Dies ist für unseren Körper das Signal, sich langsam auf die nächtliche Ruhe einzustellen.

Mit zunehmendem Alter nimmt die körpereigene Melatoninproduktion häufig ab. Besonders wenig Melatonin findet sich bei älteren Menschen mit Schlafstörungen. Dieser Mangel könnte eine der Ursachen dafür sein, dass der Schlaf-Wach-Rhythmus bei ihnen aus dem Takt geraten ist und der Schlaf nicht mehr als erholsam empfunden wird. Das ist jedoch wichtig, denn ungestörter und erholsamer Schlaf gibt die tagsüber verbrauchte Energie zurück und stellt unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit wieder her.

Gelegentliche „schlechte“ Nächte gehören zum normalen Leben dazu. Von einer Schlafstörung spricht der Mediziner, wenn jemand länger als einen Monat über zu wenig oder nicht erholsamen Schlaf klagt und sich am Tage entsprechend in seiner Leistungsfähigkeit und Stimmung beeinträchtigt fühlt. Schlafgestörte Menschen neigen dazu, möglichst viel Schlaf „zusammenkratzen“ zu wollen. Deshalb erlauben sie sich Kurzschlafphasen am Tag, Nickerchen vor dem Fernseher oder langes Ausschlafen an Wochenenden. Ein kurzes Schläfchen am Tag kann zu einer unverhältnismäßig starken Reduzierung des Schlafdrucks führen. Der Schlaf ist dann weniger tief und schneller zu Ende, weil der Druck geringer ist. Ein- oder Durchschlafprobleme in der Nacht können die Folge sein.

Laut einer Studie werden bei rund 35 Prozent der Bevölkerung Schlafstörungen diagnostiziert. Davon leiden zehn bis 15 Prozent sogar unter mittleren bis schweren Ein- und Durchschlafproblemen.