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Gürtelrose

Die Gürtelrose ist eine Spätfolge der Windpockeninfaktion und tritt viele Jahre nach der Erstinfektion auf. Diese Infektionskrankheit betrifft Haut und Nerven.

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Der Erreger der Gürtelrose (Herpes zoster) ist mit dem Erreger der Windpocken identisch. In beiden Fällen handelt es sich um das Varicella-zoster-Virus, das zu den Herpes-Viren zählt.

Ursachen und Symptome einer Gürtelrose

Die Erstinfektion mit dem Varicella-zoster-Virus findet im Rahmen einer Windpocken-Erkrankung statt. Auch wenn diese überstanden ist, bleiben lebenslang Erreger im Körper zurück. Diese nisten sich zumeist in bestimmten Nervenzellen nahe des Rückenmarks ein, wo sie zunächst völlig inaktiv ruhen, ohne Beschwerden zu verursachen. Aufgrund bestimmter Auslöser kann es jedoch – oft erst viele Jahre später – zu einer Reaktivierung der Viren kommen. Als Ursachen hierfür gelten:

  • ein geschwächtes Immunsystem,
  • fortgeschrittenes Alter,
  • sonstige Erkrankungen,
  • Stress.

Doch auch ohne ersichtlichen äußeren Anlass können die Erreger in eine erneute Phase der Aktivität übergehen. Der reaktivierte Erreger beginnt dann, sich zu vermehren und sich entlang der Nervenbahnen auszubreiten. Dadurch verursacht er Schmerzen, die schließlich von einem bläschenartigen Ausschlag gefolgt werden. Anders als bei den Windpocken, die sich überall am Körper zeigen, bleibt die Gürtelrose jedoch auf ein überschaubares Areal beschränkt.

Zu den typischen Symptomen der Gürtelrose gehört ein brennender, bohrender oder schneidender Schmerz im Hals-, Schulter- oder Rumpfbereich. Dieser zeigt sich zumeist in höherem Lebensalter. Junge Menschen hingegen erleben den Beginn der Gürtelrose oft schmerzfrei. 

Nach einigen Tagen zeigen sich schließlich bandförmige Formationen flüssigkeitsgefüllter Bläschen, die sich auf ein Hautsegment oder eine Körperseite konzentrieren. Der Ausschlag zeigt sich immer in dem Hautbereich, der mit dem Nerv verbunden ist, den die Viren zu ihrer Ausbreitung genutzt haben. Daher ist der Ausschlag bei einer Gürtelrose örtlich begrenzt.

Die Behandlung einer Gürtelrose sollte so früh wie möglich begonnen werden. Als optimal gilt ein Zeitraum von 72 Stunden nach Bildung der ersten Bläschen. Bei entsprechender Behandlung heilt die Gürtelrose nach zwei bis vier Wochen wieder ab. Betroffene können in der akuten Krankheitsphase Windpocken-Erreger auf Kontaktpersonen übertragen. Die Infektionsgefahr ist erst dann vorüber, wenn die Bläschen verschorfen.

Rund zehn Prozent aller Patienten klagen auch nach dem Abklingen der Gürtelrose noch über Schmerzen. Ist dies der Fall, spricht man von einer Post-Zoster-Neuralgie. Diese tritt gehäuft ab dem 50. Lebensjahr auf. Ein sehr schmerzhafter Verlauf der zuvor überstandenen Gürtelrose kann diese begünstigen. Ursache für das Auftreten ist wahrscheinlich eine dauerhafte Nervenschädigung. Fachmann für die Behandlung einer Post-Zoster-Neuralgie ist der Neurologe, Nervenarzt oder Schmerztherapeut.

Behandlung und Vorbeugung von Gürtelrosen

Sollten Sie erste Anzeichen einer Gürtelrose an sich bemerken, gehen Sie umgehend zum Arzt! Je früher die Erkrankung behandelt wird, umso größer sind die Heilungschancen und umso geringer ist das Risiko einer Chronifizierung des Schmerzes. Der Arzt wird Ihnen sogenannte Virustatika verschreiben. 

Gegen starke Schmerzen kann auch ein Schmerzmittel verordnet werden. Zur Linderung des Juckreizes und zur Desinfektion können Sie medizinische Puder verwenden. Wichtig bei der medikamentösen Therapie ist vor allem, dass Sie sich genau an die Dosierung und die regelmäßige Anwendung der Präparate halten.

Die Gürtelrose tritt nur bei Menschen auf, die zuvor bereits an Windpocken erkrankt waren. Ob eine frühzeitige Windpocken-Impfung jedoch vor dem späteren Auftreten einer Gürtelrose schützt, ist nicht sicher.