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Gesunde Ernährung für Allergiker

Für Allergiker sind Einkauf und Zubereitung der täglichen Mahlzeiten oft eine Herausforderung. Sie fragen sich: Wie kann ich mich trotz Allergie gesund und ausgewogen ernähren?

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Gehören Sie auch zu den Menschen, die Äpfel und Nüsse lieben, sich diese aber verkneifen müssen, weil Sie den kurzen Genuss mit Bauchschmerzen, Durchfall und Hautpusteln bereuen? Für viele Allergiker sind schon der Einkauf und später das Kochen des täglichen Essens eine Herausforderung. Viele fragen sich: Wie kann ich mich gesund und ausgewogen ernähren trotz Allergie?

Besonders Kuhmilchprodukte, Hühnereier, Nüsse, Obst und Fische zählen zu den gesündesten Nahrungsmitteln, rufen aber leider am häufigsten eine allergische Reaktion bei Betroffenen hervor. Bei einer Unverträglichkeit auf bestimmte Nahrungsmittel muss nicht immer eine Allergie vorliegen. Es gibt auch noch andere Ursachen, wie beispielsweise ein angeborener Mangel an bestimmten Verdauungsenzymen.

Ist ein Nahrungsmittel als Auslöser der Allergie identifiziert, besteht die Therapie immer darin, es zu meiden. Wenn es sich dabei um ein häufig verzehrtes Lebensmittel handelt, ist es sinnvoll, es durch andere Nahrungsmittel zu ersetzen. Beispielsweise finden viele Kuhmilchallergiker mittlerweile in jedem gut sortierten Supermarkt leckere Produkte aus Sojamilch. Das pflanzliche Getränk aus der Sojabohne hat den Vorteil, dass es viel Eiweiß und wenig Fett beinhaltet. Sojamilch enthält kein Cholesterin, ist vegan und eine gute Alternative auch für Menschen, die keinen Milchzucker vertragen können.

Manche Nahrungsmittel, auf die Allergiker in rohem Zustand heftig reagieren, lassen sich gut in gekochtem Zustand genießen, da starke Hitze die Allergie auslösenden Stoffe verändert. So genügen beispielsweise bereits drei Minuten Kochzeit, um Äpfel, Birnen, Pfirsiche, Aprikosen und auch Karotten verträglich zu machen.

Nahrungsmittelallergien können häufig in Kombination mit anderen Allergien auftreten. So kennen Pollenallergiker die so genannte Kreuzallergie. Das bedeutet, dass Menschen, die auf gewisse Pollen reagieren, gleichzeitig auch auf bestimmte Nahrungsmittel Wirkung zeigen. Grund für diese so genannten Kreuzreaktionen sind die gleichen Allergenstrukturen, die sowohl in Lebensmitteln als auch in Pollen vorkommen. Bekannt sind u. a. folgende Kreuzallergien:

  • Birkenpollen – Äpfel, Birnen, Erdbeeren, Himbeeren, Karotten, Mandeln, Nüsse, Sellerie, Steinobst
  • Gräserpollen – Kartoffeln (roh), Erbsen, Kiwi, Soja- und Erdnüsse, Tomaten, Melonen
  • Beifußpollen – Paprika, Sellerie, Kartoffeln, Kiwi, Karotte, Erdnüsse, Apfel

Es kann vorkommen, dass Menschen, die gegen Kuhmilch allergisch sind, kein Rind- oder Kalbfleisch vertragen. Eine weitere Kreuzallergie ist das gleichzeitige Auftreten von Latexallergie mit einer Überempfindlichkeit gegen Bananen oder Avocados.

Aber auch Pestizide, Fungizide oder andere bei der Lebensmittelproduktion verwendete Stoffe können bei empfindlichen Personen unerwünschte Reaktionen auslösen. Betroffene sollten dann auf Produkte aus biologisch kontrolliertem Anbau zurückgreifen. Am wichtigsten ist es herauszufinden, auf welchen Stoff oder welches Allergen genau reagiert wird. Hier hilft ein Allergietest beim Allergologen weiter.

Weitaus häufiger als echte Allergien treten aber heutzutage die Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf. Dazu gehört unter anderem die Gluten-Intoleranz (Zöliakie oder Sprue), bei der das Klebereiweiß aus manchen Getreidesorten nicht vertragen wird. Weiterhin gibt es Unverträglichkeiten gegenüber Milchzucker, Fruchtzucker, Histamin, künstlichen Zuckeraustauschstoffen, aber auch Glutamat, Koffein und vieles andere.

Glücklicherweise bietet die Natur ein so vielfältiges Angebot gesunder Speisen, dass auch der Allergiker meist genügend Alternativen findet, um den täglichen Bedarf zu decken. Ein Besuch beim Ernährungsberater kann für den sehr hilfreich sein, der mehr Informationen über die Zusammenhänge von Inhaltsstoffen in Lebensmitteln und Allergien benötigt.

Rezept: Thailändisches Hähnchencurry

(milcheiweiß-, ei-, gluten- und nussfrei)

Ein authentisches Thai-Curry, in dem Kokos, Fischsauce, Ingwer, Curry und Kräuter für das charakteristische Aroma sorgen. Die winzigen thailändischen Auberginen sind durch rote und gelbe Paprikaschoten ersetzt. Grüne Currypaste und in Streifen geschnittene rote Chilischoten verleihen dieser Variante das gewisse Etwas. Wer es noch schärfer mag, kann zusätzlich grüne Chilischoten verwenden.

Zutaten für 4 Personen

  • 500 g Hähnchenbrustfilets ohne Haut in 2,5 cm große Würfel geschnitten
  • 2 Dosen (à 400 ml) Kokosmilch
  • 2-3 rote, orangefarbene oder gelbe Paprikaschoten, in Streifen geschnitten
  • 3-4 grüne Chilischoten, von den Samen befreit und fein geschnitten
  • 1 rote Chilischote, von den Samen befreit und in feine Streifen geschnitten
  • 2,5 cm frischer Galgant (Thai-Ingwer), geschält und in feine Streifen geschnitten
  • 150 g Zuckerschoten
  • 10-12 Blättchen Thai-Basilikum
  • 4 Kaffir-Limetten-Blätter, davon 2 in feine Streifen geschnitten
  • 2 EL Palmzucker oder brauner Zucker
  • 2 EL thailändische grüne Currypaste
  • 3 EL thailändische Fischsauce
  • etwas nussfreies Pflanzenöl

Zubereitung

  1. Beide Kokosmilchdosen öffnen und die dicke Creme, die oben schwimmt, in einen Topf geben. Die dünnflüssige Milch in einen Messbecher gießen
  2. Hähnchenfleisch und 2 ganze Kaffir-Limetten-Blätter zu der Kokoscreme geben und bei starker Mittelhitze 10 Minuten garen. Das Hähnchenfleisch mit einem Schaumlöffel auf einen Teller legen.
  3. Die Kokoscreme weiter kochen, bis sich das Öl absetzt (das sieht zunächst aus, als wäre die Creme geronnen). Beiseite stellen.
  4. Im Wok oder in einer großen Pfanne die Paprikastreifen (falls verwendet) in Öl etwa 3 Minuten braten und herausnehmen. Die Currypaste mit 1 Esslöffel der Kokosmilch 1-2 Minuten anbraten, bis sie duftet. Fischsauce und Zucker unterrühren. Die restliche Kokosmilch, Galgant und, falls verwendet, die grünen Chili und die Zuckerschoten zugeben. Umrühren und bei mittlerer Hitze 5 Minuten garen. Paprikastreifen, Hähnchenfleisch und Kokoscreme dazugeben und alles etwa 5 Minuten köcheln lassen. Kurz vor Ende der Garzeit die gehackten Limettenblätter, die roten Chilistreifen und das Basilikum über das Gericht streuen.
  5. Sofort mit gedämpftem oder gekochtem Reis servieren.

Tipp:

Wenn Sie keinen Galgant bekommen, nehmen Sie ein 1 cm großes Stück frischen Ingwer. Die geriebene Schale von ½ unbehandelten Limette ist ein guter Ersatz für die Kaffir-Limetten-Blätter. Milder wird das Curry, wenn Sie die rote Chilischote durch ein Viertel einer roten Paprikaschote ersetzten.

Text: Claudia Kissig
Redaktion: Traute Sternberg
Rezept: Quelle Gesunde Medizin