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Geschlechtskrankheiten

Geschlechtskrankheiten sind Erkrankungen, die hauptsächlich sexuell übertragen werden. Sie werden daher auch als sexuell übertragbare Krankheiten bezeichnet.

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Die Ansteckung bei Geschlechtskrankheiten erfolgt durch den Kontakt zu Körperflüssigkeiten oder beim Kontakt zu krankheitsbedingten Hautveränderungen. Tendenziell steigt die Infektionsrate der Geschlechtskrankheiten an. Hauptrisikogruppe sind dabei Männer zwischen 25 und 40 Jahren. Als Hauptrisikofaktor gilt ungeschützter Geschlechtsverkehr bei häufigem Partnerwechsel.

Ursachen und Symptome von Geschlechtskrankheiten

Zu den klassischen Geschlechtskrankheiten zählen Tripper (Gonorrhö), Syphilis (Lues), Weicher Schanker (Ulcus molle) sowie die venerische Lymphknotenentzündung (Lymphogranuloma venereum). Neben dem Geschlechtsverkehr als Hauptübertragungsweg kann die Ansteckung auch unmittelbar nach der Geburt von der Mutter auf das Kind erfolgen. Kontaminierte Bluttransfusionen, Injektionsnadeln oder ungenügend desinfizierte Tätowier- oder Piercingbestecke können ebenfalls zu einer Ansteckung führen.

Geschlechtskrankheiten können nach ihrem verursachenden Erreger unterschieden werden. Dabei handelt es sich entweder um Bakterien oder Viren. Eine bakteriell verursachte Geschlechtskrankheit ist die Chlamydien-Infektion. Diese gehört zu den häufigsten sexuell übertragenen Krankheiten. Zunächst mit kaum spürbaren Symptomen verlaufend, wird die Krankheit oft erst spät bemerkt. Die Chlamydien-Infektion kann zu Unfruchtbarkeit, Eileiterschwangerschaften oder Frühgeburten führen.

Ebenfalls durch Bakterien hervorgerufen wird die Gonorrhö. Diese zeigt sich durch eine eitrige Entzündung der Harnröhre und geht häufig mit Gelenkschmerzen und Fieber einher. Bleibt die Krankheit unbehandelt, kann sie Unfruchtbarkeit oder Fehl- und Frühgeburten nach sich ziehen.

Eine der schwersten Geschlechtserkrankungen ist die Syphilis. Diese verläuft in mehreren Stadien, zwischen denen Jahre liegen können. Erreger der Syphilis ist ein Bakterium. Erste Anzeichen der Erkrankung sind schmerzlose Geschwüre, die sich ringförmig an Mund, Lippen, Zunge, Genitalien oder Rektum zeigen können. Das zweite Stadium geht mit schmerzfreien Hautausschlägen, Kopfschmerz, Fieber und Haarausfall einher. Das dritte Stadium folgt Jahre später und führt zur Zerstörung von Knochen, Haut, Gelenken und dem zentralen Nervensystem. Unbehandelt führt die Syphilis zum Tod.

Bakterielle Geschlechtskrankheiten werden mit Antibiotika behandelt. Im Anschluss an die medikamentöse Therapie erfolgen entsprechende Kontrolluntersuchungen.

Durch Viren verursachte Geschlechtskrankheiten sind AIDS, Herpes simplex beziehungsweise Herpes genitalis-Infektionen und Feigwarzen. AIDS wird vom HI-Virus verursacht und befällt hauptsächlich die T4-Helferzellen des menschlichen Immunsystems. Die Erkrankten werden dadurch geschwächt und sind anfälliger für Infektionen und sonstige Erkrankungen. Die Behandlung erfolgt durch eine Kombinationstherapie, die die Vermehrung der Viren so effektiv wie möglich unterdrücken soll.

Herpes genitalis geht mit Bläschen am äußeren Genital, am After oder in der Scheide einher und wird von leichtem Fieber, Kopfschmerz, geschwollenen Lymphknoten und vaginalem Ausfluss begleitet.

Feigwarzen zeigen sich vereinzelt oder in Gruppen von bis zu 15 Warzen, die auch zusammenwachsen können. Sie können mit Brennen oder Juckreiz einhergehen. Zudem neigt die Haut um die Warzen herum zu Rissen, die leicht bluten können. Frauen mit Feigwarzen weisen ein erhöhtes Risiko für Gebärmutterhalskrebs auf und sollten sich daher regelmäßig untersuchen lassen.

Treten die Symptome einer Geschlechtskrankheit auf, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen. Fachärzte für Geschlechtskrankheiten sind neben dem Facharzt für Haut und Geschlechtskrankheiten auch der Urologe und der Gynäkologe. Um die Ansteckung weiterer Personen zu vermeiden, sollten Sie auf Geschlechtsverkehr verzichten, bis die ärztliche Kontrolluntersuchung bestätigt, dass die Krankheit überstanden ist. Sie können sexuell übertragbaren Krankheiten vorbeugen, indem Sie das Ansteckungsrisiko durch die Verwendung von Kondomen minimieren.