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Erste Hilfe bei Fieberkrampf

Ein Fieberkrampf ist eine Erscheinung, die bei circa vier bis fünf Prozent aller Kleinkinder im Zusammenhang mit hohem Fieber auftreten kann.

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Grundsätzlich kann jedes Kind, das die entsprechende Veranlagung dazu aufweist, in jeder Phase des Fiebers vom Fieberkrampf betroffen sein. Am häufigsten zeigt sich die Erscheinung jedoch zwischen dem fünften Lebensmonat und dem fünften Lebensjahr. Eine besondere Häufung tritt bei Kindern zwischen 14 und 18 Lebensmonaten auf.

Die meisten Kinder besitzen eine angeborene bzw. vererbte Veranlagung zum Fieberkrampf. Dies ist der Fall, wenn ein oder beide Elternteile im Kindesalter ebenfalls gehäuft an Fieberkrämpfen gelitten haben. Auch Fieberkrämpfe als Folge bestimmter Kombinationsimpfungen sind möglich. Bekannt ist dies beispielsweise bei Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln. Auf die entsprechenden Impfungen sollte allerdings auch bei einer bestehenden Neigung zum Fieberkrampf nicht verzichtet werden.

Ursachen und Symptome eines Fieberkrampfs

Die Ursachen des Fieberkrampfes sind bislang noch nicht vollständig geklärt. Wahrscheinlich ist, dass es sich beim Fieberkrampf um eine Abwehrreaktion des Körpers handelt. Auslöser des Fieberkrampfes sind Abwehrzellen, die bestimmte Botenstoffe ausschütten. Diese bewirken neben einem Ansteigen des Fiebers auch eine temporäre Veränderung im Gehirn-Stoffwechsel des Kindes. Infolgedessen kommt es zum Fieberkrampf. Fieberkrämpfe werden durch schnellen Temperaturanstieg ausgelöst, nicht durch die Höhe des Fiebers. Das Fieber steigt immer sehr schnell, sehr heftig an und es kann schon bei Fieber ab 38,3 Grad auftreten.

Die Symptome des Fieberkrampfes ähneln denen eines epileptischen Anfalls. Das Kind verdreht die Augen oder zeigt einen starren Blick. Zudem ist das Kind nicht ansprechbar oder fällt sogar in Bewusstlosigkeit. Auch kann es dazu kommen, dass kurzzeitig die Atmung aussetzt und die Lippen des Kindes sich bläulich verfärben. Arme und Beine des Kindes verkrampfen sich. Gesicht und Körper zucken rhythmisch. 

Der Fieberkrampf selbst dauert zumeist nur wenige Minuten. Im Anschluss daran lassen die Zuckungen nach. Die Muskulatur entspannt sich und das Kind kommt wieder zu Bewusstsein. Manche Kinder erwachen recht schnell aus dem Fieberkrampf, während andere noch längere Zeit danach benommen und träge wirken.

Wichtig ist in jedem Fall, die Ursache eines Fieberkrampfes vom Arzt klären zu lassen. Zumeist hat das Fieber eine harmlose Ursache wie beispielsweise Erkältungskrankheiten oder Virusinfekte. Dennoch sollte ein Arzt hinzugezogen werden, um das Risiko einer Lungen- oder Hirnhautentzündung ausschließen zu können. Bei Fieberkrämpfen von mehr als fünf Minuten Dauer, ist sofort ein Notarzt zu rufen! Gleiches gilt, wenn die Fieberkrämpfe sich in kurzer Zeit häufen.

Maßnahmen zur Ersten Hilfe bei Fieberkrampf

Lockern Sie zunächst die Kleidung des Kindes. Legen Sie es dazu flach auf den Boden oder auf das Bett. Schränken Sie die Bewegungsfähigkeit des Kindes nicht ein und unterdrücken Sie die Zuckungen nicht. Versuchen Sie nicht, den Anfall durch Schütteln oder sonstige Maßnahmen zu unterbrechen. Entfernen Sie lediglich gefährliche Gegenstände aus der Reichweite des Kindes, um Verletzungen zu vermeiden! 

Sollte das Kind während des Fieberkrampfes erbrechen, drehen Sie es vorsichtig auf die Seite, um zu verhindern, dass Erbrochenes in die Luftröhre gelangt.

Führen Sie keine Gegenstände zum Schutz von Zunge und Zähnen in den Mund des Kindes ein! Die möglichen Zahnschäden, die dabei entstehen können, sind schwerwiegender als eventuelle Bissverletzungen, die sich das Kind selbst zufügt.

Um das Fieber zu senken, können Sie das Kind mit lauwarmen Wickeln abkühlen. Auch fiebersenkende Mittel können bei Fieber ab 38 Grad verabreicht werden.