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Fasten - Glücklich ohne Essen

Eine Fastenkur ist eine natürliche Methode, um neue Energie zu schöpfen sowie Körper und Seele zu regenerieren. Ganz nebenbei ist sie ein Weg zu einer gesünderen Lebensweise.

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Fasten – Glücklich ohne Essen

Kennen Sie das auch: das Gefühl, sich in seiner Haut nicht richtig wohl zu fühlen und kraftlos durch den Alltag zu schleppen? Dann versuchen Sie es doch mal mit einer Fasten-Kur: Eine natürliche Methode, um Körper und Seele zu regenerieren, um neue Energie zu schöpfen und ganz nebenbei zu einer gesünderen Lebensweise zu finden. 

Verzichten und dadurch gewinnen. Mit diesem Ziel vor Augen fasten Menschen seit Jahrtausenden. Die uralte Tradition, vorübergehend nichts zu essen, erfreut sich heute zunehmender Beliebtheit. Denn wer es schafft, dem Überfluss zeitweise zu widerstehen, kann dadurch nicht nur sein Wohlbefinden und seine Vitalität steigern, sondern gleichzeitig einen starken Motivationsschub erhalten, fortan gesünder und bewusster zu leben.

Ohne Nahrung glücklich und zufrieden

In faszinierender Weise scheint sich unser Organismus auf eine Auszeit vom Essen einstellen zu können und davon auch noch zu profitieren. Körper und Seele werden regeneriert, von Ballast befreit und wieder ins Gleichgewicht gebracht. 

Damit nicht genug: Wie Erfahrungen mit dem Heilfasten als einem der ältesten Naturheilmittel der Welt zeigen, werden auch die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. So wird Heilfasten in der Naturheilkunde erfolgreich zur ganzheitlichen Prävention und Therapie zahlreicher Gesundheitsstörungen eingesetzt.

Die moderne Forschung erlangt immer mehr Kenntnisse über die biochemischen Vorgänge, die beim Fasten im Körper ablaufen, und kann viele der beeindruckenden Wirkungen heute medizinisch erklären. Studien belegen mittlerweile den gesundheitlichen Nutzen des Fastens und verschaffen den über Jahrtausende gesammelten positiven Erfahrungen ein wissenschaftliches Fundament.

Dass das paradox erscheinende Stimmungshoch beim Fasten kein Hirngespinst der Fasten-Fanatiker ist, sondern nachweisbare biologische Gründe hat, zeigen die Untersuchungen des Neurobiologen und Stressforschers Professor Dr. Gerald Huether von der Universität Göttingen: Er beobachtete, dass nach zwei bis drei Fasten-Tagen die Blut-Konzentration des Stresshormons Kortisol deutlich abnimmt. Das Gehirn schüttet das Glückshormon Serotonin aus, das sich harmonisierend auf das zentrale Nervensystem auswirkt und die Stimmung hebt. 

Diese Auswirkungen bleiben nicht auf die Psyche beschränkt: Fastenärzte sind überzeugt, dass die seelische Regeneration, die durch das Fasten erzielt wird, einen erheblichen positiven Einfluss auf stress- oder psychisch (mit)bedingte Leiden hat.

Gewinn durch Verzicht

Einen wesentlichen Anteil an den positiven gesundheitlichen Auswirkungen des Fastens hat auch die Regeneration des Darms. Bereits vor etwa 100 Jahren wusste der berühmte österreichische Fastenarzt Franz Xaver Mayr, dass ein gestörter Darm die Gesundheit untergräbt. In Folge von Verdauungsstörungen bleiben Nahrungsreste zu lange im Verdauungstrakt liegen. Es bilden sich giftige Fäulnis- und Gärungsprodukte, die den Organismus im hohen Maße belasten. Gleichzeitig gerät die Darmflora aus dem Gleichgewicht, die einen großen Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden hat. 

Die Darmreinigung und -sanierung ist daher eines der wichtigsten Ziele jeder Fasten-Kur: Durch Schonung und Säuberung des Organs soll dem gesamten Organismus zu mehr Gesundheit und Vitalität verholfen werden.

Dass dieser Kurzurlaub für den Verdauungsapparat tatsächlich weit reichende gesundheitliche Auswirkungen hat, zeigen zahllose Erfahrungsberichte, aber auch klinische Studien. So konnte beispielsweise in einer Untersuchung an der Klinik Blankenstein in Hattingen nachgewiesen werden, dass im Darm der fastenden Patienten deutlich mehr Abwehrstoffe gebildet wurden, so genannte Immunglobuline. Diese schützen die Darmschleimhaut vor unerwünschten Eindringlingen wie Bakterien und Viren. Gleichzeitig verbesserte sich das allgemeine Befinden der Studienteilnehmer. 

Da der Darm mehr als 70 Prozent der körpereigenen Abwehrzellen beherbergt, und die etwa 200 Quadratmeter große Darmoberfläche die größte immunologische Front des menschlichen Körpers ist, profitieren von einer Stärkung des im Darm lokalisierten Immunsystems die Abwehrkräfte des gesamten Körpers. Auch an der Entstehung von Unverträglichkeiten, Allergien oder Autoimmunerkrankungen kann eine Störung des Abwehrnetzes im Darm wesentlich beteiligt sein. Daher erklären die Studienergebnisse auch die vielfach beobachteten Erfolge einer Fastenkur bei diesen Leiden.

Gesund und fit „aus dem Bauch heraus“

Bei allen etablierten Fasten-Arten, wie zum Beispiel dem Buchinger-Fasten oder der F.X. Mayr-Kur, wird die Darmreinigung zu Beginn und dann an jedem zweiten Tag der Kur durch die Einnahme eines natürlichen Passagesalzes unterstützt. Denn wenn der Darm keine Nahrung erhält, stellt er auch seine Bewegungen ein und kann von alleine abgestorbene Zellen und Ablagerungen nur schwer abtransportieren. 

Zur sanften Darmreinigung eignen sich Magnesiumsalze wie Bitter- und Glaubersalz. Beide haben leider einen sehr unangenehmen Geschmack. Bittersalz ist mittlerweile aber auch als wohlschmeckendes Sprudelsalz mit ausschließlich natürlichen, reizarmen Inhaltsstoffen in Apotheken erhältlich. 

Dieses Passagesalz enthält zusätzlich Fruchtsäuren, die nicht nur den Geschmack verbessern, sondern gleichzeitig den Abbau saurer Stoffwechselprodukte fördern. So wird der Darm natürlich durchspült und gereinigt. Auf sanfte Weise wird die Ausscheidung belastender Ablagerungen erleichtert und beschleunigt. Dadurch kann sich die Darmflora regenerieren und eine gesunde Darmfunktion wiederherstellen.

Sobald der Darm entleert ist, stellt sich der Körper auf die innere Ernährung ein: Er gewinnt all seine Kraft und Wärme aus den körpereigenen Energiedepots, die zum Beispiel als Fettpölsterchen auf den Hüften sitzen. Diese ernähren ihn so gut, dass sich in der Regel ein zufrieden stellendes Sättigungsgefühl einstellt und der Hunger verschwindet. Dadurch ist Fasten für viele leichter als wenig zu essen.

Ein vorübergehender Verzicht ist eine tief greifende Selbsterfahrung, die alle Sinne tangiert, und so zum Umdenken und zur Neuorientierung motiviert. Das Geschmacksempfinden wird geschärft und der Sättigungsreflex wieder aktiviert. Dadurch werden die besten Voraussetzungen für eine dauerhafte Umstellung der Ernährungs- und Lebensweise geschaffen.

Die wichtigsten Fasten-Regeln im Überblick:

  • Langsam beginnen und aussteigen: Der Verdauungstrakt muss sich in ein bis zwei Tagen bei leichter Kost auf die Schonzeit vorbereiten können. Nach der Kur wird er schrittweise wieder ans Essen gewöhnt.
  • Viel trinken: Mindestens drei bis vier Liter Flüssigkeit sind ein Muss, um Stoffwechselabbauprodukte ausscheiden zu können. Geeignet sind Kräutertees, Fruchtsäfte, salzarme Gemüsebrühe, Molke oder Mineralwasser.
  • Kein Stress: Entspannen Sie sich und lösen Sie sich so gut es geht von den Zwängen und Verpflichtungen des Alltags.
  • Verzicht: Alles, was belastet und nicht lebensnotwendig ist, wird weggelassen. Also auch Nikotin, Alkohol, Kaffee, Süßigkeiten, Appetitzügler & Co..
  • Darmreinigung: Zu Beginn der Fastenkur und dann an jedem zweiten Tag wird die Darmreinigung durch die Einnahme eines milden Passagesalzes unterstützt. Traditionell angewendetes Bittersalz gibt es in der Apotheke mittlerweile auch als wohlschmeckendes Sprudelsalz.
  • Vitalstoffe, wie lebenswichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, sollten ergänzt werden, damit sich kein Mangel einschleicht. Eine spezielle Nährstoffergänzung für Fastende ist in Apotheken erhältlich.
  • Arzt-Check: Fasteneinsteiger sollten sich vor der ersten Kur einem Gesundheits-Check beim Arzt unterziehen. Denn Fasten ist nicht für jeden geeignet. Wer länger als fünf bis sieben Tage auf feste Nahrung verzichtet, sollte dies unter ärztlicher Aufsicht tun.

Redaktion: Tilman Bemm
Quelle: Gesunde Medizin