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Durchblutungsstörungen

Durchblutungsstörungen entwickeln sich meist schleichend. Eine gute Durchblutung ist wichtig, damit unser ganzer Körper optimal arbeiten kann.

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Ein gesundes Blutgefäß ist mit einem neuen Gummischlauch zu vergleichen: sauber, weich und elastisch. Bleiben wir beim Gummischlauch: im Laufe der Zeit wird er hart, porös und bei sehr kalkhaltigem Wasser setzt er sich immer mehr zu – das Wasser kann nicht mehr gut und irgendwann gar nicht mehr durch den Schlauch fließen. 

Genau das kann auch über die Jahre hinweg mit unseren Gefäßen passieren: Sie verlieren ihre Elastizität, werden durch Ablagerungen enger und das Blut kann nicht mehr gut fließen. Der Mediziner stellt die Diagnose „Arteriosklerose.“

Eine gute Durchblutung ist wichtig, damit unser ganzer Körper (Organe, Gewebe, Muskeln, Haut) gut und ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird und somit optimal arbeiten kann.

Entstehung und Ursachen von Arteriosklerose

Bei der Entstehung der Durchblutungsstörungen unterscheidet man zwischen akut und chronischen Ursachen.

Wird ein Gefäß innerhalb von Sekunden verstopft, etwa durch ein Blutgerinnsel, spricht man von einem akuten Verschluss. Krankheitsbilder, wie ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall gehören dazu.

Eine chronische Durchblutungsstörung entsteht langsam und fortschreitend; das Gefäß wird mit der Zeit immer enger und undurchlässiger. Beschwerden entstehen erst, wenn das umliegende Gewebe dauerhaft unterversorgt wird. Sehr häufig sind die Beine und Arme von der chronischen Unterversorgung betroffen. Aber auch innere Organe, wie Herz oder Darm können langsam und schleichend in ihrer Aufgabe beeinträchtigt werden.

Die häufigste und typischste Erkrankung, die zu den chronischen Durchblutungsstörungen gezählt wird, ist die so genannte Schaufensterkrankheit, eine arterielle Verschlusskrankheit an den Unterschenkeln.

Ursachen und Risikofaktoren, die zu einer Störung der Durchblutung führen können, sind – außer dem „Erstarren“ der Arterien (Arteriosklerose), ein akuter Gefäßverschluss (Embolie), ein starker und dauerhaft erhöhter Wert der Blutfette (Cholesterin), die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und natürlich Rauchen. Sicherlich kennt jeder den Begriff „Raucherbein“ – dies ist eine gefährliche, chronische Durchblutungsstörung im Bein, aufgrund der Gefäßschädigung durch Nikotingift.

Symptome von Durchblutungsstörungen

Durch die unterschiedlichen Ursachen und Entstehungsorte, kann es natürlich auch zu unterschiedlichen Symptomen kommen.

Ein ganz akuter Verschluss in den Beinarterien wird innerhalb von Sekunden zu peitschenhieb-ähnlichen Schmerzen, zu Muskelschwäche bis hin zu Lähmung und zu Kälte und Blässe des betroffenen Beines führen. Der Puls wird kaum oder gar nicht mehr tastbar sein. Ein akuter Verschluss eines wichtigen Herzkranzgefäßes führt zu stärksten Schmerzen in der Brust, zu Atemnot, Schwindel, Schweißausbrüchen und Todesangst – die typischen Symptome eines Herzinfarktes.

Die Schaufensterkrankheit – eine chronische Unterversorgung im Bein – wird so genannt, weil die Patienten nur ein paar Meter schmerzfrei laufen können, für eine kleine Verschnauf- und Erholungspause stehen bleiben – und wieder weiter laufen; als würden sie einen Schaufensterbummel machen. Im fortgeschrittenen Stadium tritt der Schmerz in den Beinen schon in Ruhe auf, es kann zu Wundheilungsstörungen und Geschwüren in dem Gebiet kommen. Das Bein wird außerdem auffallend blass und kalt sein.

Diagnose und Therapie bei Arteriosklerose

Anhand des typischen Aussehens und den begleitenden Symptomen kann der Arzt recht zuverlässig die Diagnose stellen. Weitere Untersuchungen, wie eine bestimmte Art der Blutdruckmessung und Gefäßuntersuchung, können Aufschluss über den Schweregrad der Durchblutungsstörung geben.

Des weiteren werden die Ursachen abgeklärt (Diabetes mellitus, Cholesterin, hoher Blutdruck und anderes) und die Therapie darauf abgestimmt. So werden beispielsweise blutdrucksenkende Medikamente gegeben, wenn die Durchblutungsstörung durch einen zu hohen Blutdruck entstanden ist.

Weiterhin werden bestimmte Medikamente eingesetzt, um das Blut „dünn“ zu halten, so dass es besser fließen kann. Marcumar oder Acetylsalicylsäure sind wohl die bekanntesten Mittel. Sollten bereits starke Schmerzen aufgetreten, kann auch zusätzlich ein Schmerzmittel vom Arzt verschrieben werden.

Bei einem akuten Gefäßverschluss, wird versucht den Blutpfropf durch Medikamente aufzulösen. Gelingt dies nicht oder dauert zu lange, muss der Verschluss operativ entfernt werden.

Was Sie bei Durchblutungsstörungen selbst tun können

Vermeiden Sie Risikofaktoren, die eine Entstehung der Durchblutungsstörungen begünstigen, d. h.

  • Verzichten Sie auf Nikotin und Alkohol
  • Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen (viel Obst, Gemüse und Vollkorngetreide)
  • Achten Sie auf eine ausreichende Trinkmenge (Wasser, ungesüßter Tee)
  • Bewegen Sie sich täglich an der frischen Luft (mind. ½ Stunde)
  • Übergewicht abbauen oder gar nicht erst aufbauen
  • Machen Sie Gebrauch von den angebotenen Vorsorgeuntersuchungen bei Ihrem Arzt, sodass Ihr Blutdruck, Ihr Cholesterinspiegel und Ihr Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrolliert werden kann. Diese Faktoren erhöhen die Gefahr der Durchblutungsstörungen enorm.

Achtung: Benachrichtigen Sie bitte sofort einen Notarzt bei einem akuten Gefäßverschluss. Hier handelt es sich um einen absoluten Notfall. Der Betroffene muss sofort in eine Klinik gebracht werden und braucht medizinische Versorgung.