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Cluster-Kopfschmerzen

Sie sind selten, aber heftiger als Migräne, die Cluster-Kopfschmerzen. Wie aus dem Nichts überfällt dieser starke Kopfschmerz – es ist, als würde jemand einen spitzen Gegenstand seitlich in den Schädel bohren.

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Wer unter Migräneattacken leidet, der weiß wie fürchterlich anfallsartige, einseitige Kopfschmerzen sein können, aber Clusterkopfschmerzen übertreffen die Schmerzskala eines Migräneanfalls um Längen. Die Betroffenen sind quasi machtlos gegen diesen fürchterlichen Schmerz und wissen kaum, wie sie ihn ertragen sollen.

Für Betroffene ist es nur ein schwacher Trost, dass Clusterkopfschmerzen sehr selten sind. Es gibt sehr wenige Menschen, die unter diesen Schmerzattacken leiden – meist sind junge Männer betroffen.

Ursachen von Cluster-Kopfschmerzen

Die Frage wie und warum Cluster-Kopfschmerzen entstehen, ist bis heute nicht abschließend geklärt. Man vermutet, dass ein Bereich im Gehirn, der den eigenen, biologischen Tages-Nacht-Rhythmus reguliert, gestört oder verändert ist. Für diese Annahme spricht, dass Cluster-Kopfschmerzen häufig zur gleichen Stunde – meist vor dem Einschlafen oder vor dem Erwachen – auftreten. Auch eine familiäre, erbliche Belastung wird vermutet.

Ausgelöst oder verstärkt werden kann eine Attacke durch Nikotin, Alkohol und grelles Flackerlicht, evtl. auch durch bestimmte Lebensmittel.

Symptome von Cluster-Kopfschmerzen

Der Cluster-Kopfschmerz ist gekennzeichnet durch stärkste, kaum auszuhaltende, einseitige Kopfschmerzen – meist in der Nähe der Schläfen oder Augen. Fast immer ist nur eine Gesichtshälfte betroffen. Die Betroffenen sind machtlos gegen diese Attacken und werden quasi von den Schmerzen überwältigt. Innerhalb weniger Sekunden bis Minuten breitet sich der einseitige Gesichtsschmerz über die gesamte Hälfte aus, wobei der stärkste Schmerz hinter den Augen liegt. Das betroffene Auge ist gerötet, tränt und die Pupille ist ganz klein. Auch die Nasenseite der betroffenen Gesichtshälfte kann mitbeteiligt sind – entweder läuft sie oder ist verstopft. Begleitend kann Schweiß, Schwindel und Übelkeit hinzukommen.

Treten die Anfälle einmal auf, kann man davon ausgehen, dass sie sich in den nächsten Wochen und Monaten periodisch wiederholen. Danach klingen sie langsam ab, es können schmerzfreie Monate folgen – doch irgendwann fangen die Attacken wieder von vorne an.

Eine Clusterattacke dauert zwischen 15 Minuten bis hin zu mehreren Stunden. Leidet ein Patient unter stark gehäuften Anfällen, können diese in der aktiven Periode sogar mehrmals täglich auftreten. Die Betroffenen sind durch den starken Schmerzcharakter unruhig, laufen im Zimmer auf und ab, wälzen sich hin und her oder schlagen aus Verzweiflung sogar mit dem Kopf gegen die Wand. Nur mit stärksten Schmerzmedikamenten können die Spitzen der Schmerzattacken abgefangen werden – ohne Medikamente wären die Anfälle wahrscheinlich gar nicht auszuhalten.

Man geht davon aus, dass eine Fehlregulation des körpereigenen Biorhythmus vorliegt; die Vermutung wird durch das wiederholte Auftreten der Schmerzattacken zur gleichen Jahres-, Tages- bzw. Nachtzeit erhärtet.

Diagnose von Cluster-Kopfschmerzen

Wenn Sie unter immer wieder auftretenden starken Kopfschmerzen leiden, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Durch gezielte Fragen nach Art, Ort und Auftreten der Schmerzen, kann dieser eine recht zuverlässige Diagnose stellen. Clusterkopfschmerzen müssen sorgfältig von Migräneanfällen abgegrenzt werden. Auch ein Schmerztagebuch, in das genau aufgeschrieben wird, wann die Anfälle auftreten ist hilfreich und wegweisend.

Therapie von Cluster-Kopfschmerzen

Die Akuttherapie richtet sich einzig und allein darin, die Schmerzen im akuten Anfall abzumildern. Es gibt verschiedene wirksame Schmerzmittel, die Ihnen Ihr Arzt nach sorgfältiger Beratung individuell verschreiben wird.

Zusätzlich kann noch eine Art Vorbeugetherapie (Prophylaxe) angewandt werden, um akute Perioden von Clusterschmerzen von vornherein zu verhindern. Diese Medikamente werden täglich (auch in schmerzfreien Phasen) eingenommen. Sie können bei längerer Einnahme unter Umständen zu Nebenwirkungen führen.

Sie können versuchen, ob folgende Tipps Ihnen weiterhelfen:

  • trinken Sie viel, am besten Wasser
  • eventuell hilft Ihnen ein Vitamin-B-Präparat oder Magnesium
  • auch eine Sauerstofftherapie soll bei manchen Patienten hilfreich sein.