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Burn Out

Oft wird ein Burn Out von beruflichem oder privatem Stress ausgelöst. Das „Ausgebranntsein“ wird von seelischen und körperlichen Beschwerden begleitet.

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Burn-out ist ein Zustand chronischer Erschöpfung, der durch anhaltende berufliche oder familiäre Belastungen ausgelöst werden kann und von verschiedenen seelischen und körperlichen Beschwerden begleitet wird.

Ursachen und Symptome von Burn-out

Grundsätzlich scheint es für den Zustand des Burn-outs zwei Hauptrisikogruppen zu geben: Zum einen handelt es sich dabei um Menschen mit einem schwach ausgeprägten Selbstbewusstsein, die sensibel, passiv und angepasst auf Anforderungen, Konflikte und Leistungsdruck reagieren. Zum anderen zeigt sich ein Burn-out auch bei dynamischen, zielstrebigen und ambitionierten Menschen, die durchaus nach (beruflichen) Herausforderungen suchen, sich dabei aber selbst überfordern oder ihre hochgesteckten Ziele nicht erreichen können.

Wird die unfreiwillig oder freiwillig auferlegte Alltagsbelastung in beiden Fällen zu groß, kommt es schließlich zur Frustration. Sofern diese nicht durch regelmäßige Erfolge oder positive Situationen entschärft werden kann, verschlimmert sich der seelische Zustand der Betroffenen so weit, dass sie nicht mehr aus eigener Kraft aus der Krise finden. Als besonders gefährdet gelten unter anderem Menschen mit helfenden, pflegenden oder lehrenden Berufen.

Burn-out ist ein Zustand chronischer Erschöpfung, der durch anhaltende berufliche oder familiäre Belastungen ausgelöst werden kann und von verschiedenen seelischen und körperlichen Beschwerden begleitet wird.

Burn-out wird durch innere und äußere Faktoren begünstigt. Als innere Risikofaktoren gelten:

  • Abhängigkeit des Selbstwertgefühls vom beruflichen Erfolg,
  • Zweifel am eigenen Handeln,
  • unrealistische Ziele,
  • Unfähigkeit, sich Schwäche und Scheitern einzugestehen,
  • Schwierigkeiten, sich abzugrenzen und „nein“ zu sagen.

Als äußere Risikofaktoren sind bekannt:

  • Arbeitsüberlastung,
  • fehlende Anerkennung,
  • ungenügende Belohnungen durch positives Erleben,
  • fehlende soziale Unterstützung,
  • ungelöste Konflikte mit Kollegen oder Vorgesetzten.

Das Symptombild des Burn-outs ist recht unspezifisch. Betroffene können an ganz unterschiedlichen Beschwerden leiden. Dennoch sind die Symptome immer psychischer, emotionaler, kognitiver und körperlicher Art.

Zunächst zeigt sich ein Burn-out mit Warnsignalen wie:

  • dem Gefühl, nicht genug Zeit zu haben;
  • dem Gefühl, unersetzbar zu sein;
  • der Verdrängung eigener Bedürfnisse sowie der Verdrängung von Misserfolg und Enttäuschung.

Erste Anzeichen der körperlichen Erschöpfung zeigen sich schließlich durch:

  • Schlafmangel,
  • Kopfschmerzen,
  • verspannte Muskeln,
  • Verdauungsprobleme,
  • Nervosität,
  • Ruhelosigkeit,
  • erhöhte Infektanfälligkeit.

Wird ein Burn-out nicht behandelt, kann der Zustand der körperlich-seelischen Erschöpfung schließlich bis zu existenzieller Verzweiflung, vollständiger Hoffnungslosigkeit, Depression, Lebensüberdruss und Suizidgedanken führen.

Burn-out behandeln und vorbeugen

Je früher Sie sich mit einem beginnenden Burn-out-Prozess in professionelle Behandlung begeben, umso besser stehen die Chancen für dessen Heilung. Bei einem gerade beginnenden Burn-out genügt oft schon ein Training zur Krisenbewältigung im Rahmen einer Kurzzeittherapie. Die Kurzzeittherapie dauert nur wenige Stunden und verbessert Ihre Fähigkeit, Konflikte und Probleme zu lösen. Auch entwickeln Sie unter professioneller Anleitung ein Gespür für die eigene Belastbarkeit und deren Grenzen.

Bei bereits fortgeschrittener Erschöpfung kann Ihnen eine Psychotherapie helfen. Je nach individuellem Schwerpunkt Ihres Burn-out-Zustandes werden Therapieschwerpunkt sowie Therapiemethode gewählt. Auch können Sie – je nach Ausprägung Ihres Erschöpfungszustandes – eine ambulante oder stationäre Therapie in Anspruch nehmen.

Sie können dem Burn-out erfolgreich vorbeugen, indem Sie sowohl im beruflichen als auch im privaten Alltag auf ein ausgewogenes Verhältnis von Anspannung und Entspannung achten. Anhaltende Stresssituationen sollten Sie meiden oder durch ein entsprechendes Stressmanagement handhaben. Lösen Sie sich zudem von Perfektionismus und überzogenen Erwartungen an sich selbst.

Sollten Sie Schwierigkeiten haben, zur Ruhe zu kommen oder Stress zu bewältigen, können Ihnen einfach zu erlernende Entspannungstechniken wie die Meditation, das autogene Training oder die progressive Muskelentspannung nach Jacobson dabei helfen.