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ADS/ADHS

Ist Ihr Kind unruhig, unaufmerksam und schwer zu bremsen? Dann könnte das Aufmerksamkeit-Defizit-Syndrom der Grund sein.

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Haben Sie auch eine Zappelphilipp zuhause? Kann Ihr Kind nicht stillsitzen und hat es Schwierigkeiten, sich an Regeln zu halten oder sich zu konzentrieren. Eventuell leidet es an ADHS.

Bei ADS oder ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom mit oder ohne Hyperaktivität) handelt es sich um eine psychische Störung, die sich durch Probleme der Aufmerksamkeit, sowie mit Impulsivität und häufig auch Hyperaktivität zeigt. Jungen sind öfter betroffen, als Mädchen.

Ursachen von ADS / ADHS

Die genauen Ursachen sind bisher nicht geklärt. Mediziner gehen davon aus, dass mehrere Faktoren verantwortlich sind. Angenommen werden momentan eine genetische Komponente, eine Störung im Hirnstoffwechsel und weitere, äußere Faktoren, wie Komplikationen während der Schwangerschaft oder Geburt, Alkohol und Nikotin während der Schwangerschaft oder Infektionen.

Symptome von ADS / ADHS

Die ADHS-Symptomatik beginnt typischerweise zwischen dem 4. und dem 6. Lebensjahr. Allerdings können die Eltern im Nachhinein auch beim Säugling schon Auffälligkeiten beobachten, wie Unruhe, Verdauungsprobleme und häufiges Schreien.

Leidet ein Kind an ADHS, kann es sich nur schwer über einen längeren Zeitraum konzentrieren und schon Kleinigkeiten lenken es ab, wie eine tickende Uhr oder Geräusche von draußen. Die Kinder haben große Schwierigkeiten, stillzusitzen, sie zappeln, springen auf, laufen und rennen ununterbrochen und fallen auch vom Stuhl. 

Durch die starke motorische Aktivität besteht häufig eine erhöhte Unfallgefahr. Auch im sozialen Bereich gibt es häufig Schwierigkeiten, den betroffenen Kindern fällt es schwer, Freundschaften aufzubauen und sie neigen zu unvorhersagbaren Wutausbrüchen. Die Impulsivität zeigt sich häufig daran, dass die Kinder nicht abwarten können, bis sie an der Reihe sind, sie reden dazwischen und unterbrechen und stören häufig andere Kinder und Erwachsene.

Bei vielen betroffenen Mädchen fehlt die Hyperaktivität völlig. Bei ihnen zeigt sich die Störung weniger in Unruhe und Impulsivität, als in Geistesabwesenheit und Verträumtheit. Sie vergessen häufig Gegenstände und können sich schwer konzentrieren. Da die Kinder oft sehr unauffällig wirken, wird die Störung bei ihnen in den meisten Fällen nicht richtig diagnostiziert.

Diagnose und Therapie für ADS / ADHS

Vermuten Sie bei Ihrem Kind ADS oder ADHS suchen Sie am besten einen Kinder- und Jugendpsychiater auf, der mit dieser Störung vertraut ist. Der Arzt wird Sie zunächst zur Lebensgeschichte und zu den Verhaltensauffälligkeiten Ihres Kindes befragen. Er achtet bei der Diagnosestellung auf die Kriterien Konzentrationsschwäche, Hyperaktivität und Impulsivität. Für die Diagnose stehen unterschiedliche Testverfahren zur Verfügung. Wichtig sind eine körperliche und neurologische Untersuchung, um andere Erkrankungen und Störungen auszuschließen.

Die Therapie von ADHS setzt sich aus unterschiedlichen Elementen zusammen. Eingesetzt werden dabei eine ausführliche Aufklärung über das Krankheitsbild, Elterntraining, Verhaltens- und eventuell Psychotherapie und unter Umständen auch Medikamente.

Tipps für betroffene Eltern

Betroffene Eltern werden durch ihr erkranktes Kind oft an ihre Grenzen gebracht. Deshalb ist es hilfreich, einige Dinge zu beachten: Ihr Kind braucht unbedingt klare Strukturen. Erteilen Sie kurze und gut verständliche Anweisungen, achten Sie auf einen strukturierten Tagesablauf mit klar definierten Zeiten, ausreichend Essen, Trinken und Schlaf und genügend Pausen. 

Es ist hilfreich, wenn Sie versuchen, das ständige Ermahnen und Bestrafen zu reduzieren. Belohnen Sie stattdessen erwünschtes Verhalten. Erarbeiten Sie zusammen mit Ihrem Kind einen Punkteplan, bei dem es für gutes Verhalten Punkte gibt und am Schluss eine Belohnung winkt, wie z.B. ein Besuch im Schwimmbad oder Zoo. 

Reagieren Sie am besten unmittelbar. Vergessen Sie nicht, Ihr Kind will Sie nicht ärgern, sondern es kann einfach nicht anders. Unterstützen Sie Ihr Kind immer wieder dabei, Freundschaften zu schließen. Achten Sie darauf, dass Sie sich selber genügend Auszeiten schaffen, damit Sie wieder Kraft schöpfen können.