Entzündungshemmende Medikamente - zur Bekämpfung von Schmerzen und mehr

Beim Sport umgeknickt und den Fuß verstaucht oder plötzlich auftretende Zahnschmerzen? Entzündungen entstehen schnell im Körper und sind ein Alarmzeichen, das etwas nicht in Ordnung ist. Ursachen hierfür sind beispielsweise Fehlbelastung bzw. Überlastung. Bisweilen sind sie so schmerzhaft, dass wir unseren alltäglichen Verpflichtungen nicht nachkommen können. In diesem Fall helfen entzündungshemmende Medikamente. Sie werden auch als Entzündungshemmer oder nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) bezeichnet und enthalten oftmals entzündungshemmende Hormone wie Cortisol. Damit wirken solche Präparate gegen Botenstoffe (sogenannte Steroide) im Körper. Diese Medikamente sind jedoch nicht mit der Gruppe der Opioide zu verwechseln. Opioide Schmerzmittel werden in einem Abschnitt noch einmal abgrenzend dargestellt. ...weiterlesen

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Wie zeigt sich eine Entzündung?

Entzündungen können neben den Schmerzen jedoch auch Juckreiz, Rötungen und Schwellungen sowie Fieber hervorrufen. Der Bereich des Entzündungsherdes lässt sich oftmals nur unter Schwierigkeiten bewegen. In einigen Fällen ist eine Entzündung jedoch nichts Schlechtes, sondern zeigt nur eine erhöhte Immunsystemaktivität an. Auf diese Weise versucht der Körper, einen bestimmten Reiz zu bekämpfen: Fieber ist ein Beispiel dafür. Entzündungshemmende Medikamente wirken nicht nur gegen die Ursache der Entzündung selbst, sondern lindern auch die Begleiterscheinungen und sind daher gleichzeitig auch Schmerzmittel. Einige Wirkstoffe haben zudem einen Einfluss auf die Blutgerinnung. Daher werden Patienten mit Gerinnungsstörungen manchmal auch Medikamente gegen Entzündungen verschrieben.

Entzündungshemmende Medikamente - in diesen Fällen werden sie verwendet

Sie werden in der Regel bei leichten bis mäßigen Schmerzen verwendet. Dazu zählen neben leichten Sportverletzungen und Sehnenentzündungen auch Menstruationsbeschwerden. Auch Kopfschmerzen und Arthritis gehören zum Anwendungsgebiet. Es gibt die Schmerzmittel in Form von Salben, Tabletten oder Kapseln. Anstatt irgendwelche Arzneimittel einzunehmen, lohnt sich ein Blick auf die verschiedenen Anwendungsgebiete der entzündungshemmenden Medikamente.

Salben mit Diclofenac oder Ibuprofen sind bei der Behandlung von Sportverletzungen besonders von großer Bedeutung, denn das Präparat kann zur Behandlung des Schmerzes direkt auf die verletzte Stelle aufgetragen werden. Dagegen werden die Symptome einer Erkältung (z. B. Fieber und Gliederschmerzen) eher mit Paracetamol gemildert und Kopfschmerzen sind wiederum ein klassischer Fall für Acetylsäure. Ursprünglich wurden die Antirheumatika (NSAR) tatsächlich zur Behandlung von rheumatoider Arthritis verwendet.

Doch auch entzündete Nerven, innere Organe oder obere und untere Atemwege sowie ein entzündeter Verdauungsapparat können mit einigen der genannten Medikamente behandelt werden.

Die Medikamente haben alle eine andere chemische Zusammensetzung und rufen eine andere Wirkung hervor. Für die korrekte Einnahme von Tabletten bzw. Verwendung von Salben sollte zudem auf die Hinweise des Beipackzettels geachtet werden. In der Regel entfalten die Präparate ihre Wirkung binnen einer Stunde.

Mit ihrer speziellen Wirkung grenzen sich diese Medikamente von den klassischen Opioiden zur Schmerzbekämpfung ab. Opioide Medikamente haben nämlich keinerlei entzündungshemmende oder fiebersenkende Wirkung. Stattdessen werden Opioide eher zur Sedierung eingesetzt. Auch im Rahmen einer Erkältung können leichte Opioide zur Linderung von Hustenreiz ergänzend verwendet werden. Je nach Anwendungsfall des jeweiligen Medikaments können also entzündungshemmende Präparate und Opioide zum selben Zeitpunkt verwendet werden.

Die Wirkung von entzündungshemmenden Medikamenten

Nicht-Opioide Schmerzmittel oder auch Antirheumatika ohne steroidale Stoffe (NSAR) verhindern eine erhöhte Produktion von Prostaglandine. Bei Prostaglandine handelt es sich um Gewebshormone, welche vor allem im Zusammenhang mit Schmerzen, Fieber sowie Entzündungen gebildet werden. Zu den wichtigsten Wirkstoffen gehören:

  • Paracetamol
  • Acetylsalicylsäure
  • Ibuprofen
  • Diclofenac

Wie zuvor beschrieben haben die Wirkstoffe der Nicht-Opioiden Medikamente unterschiedliche Wirkungen. Im Folgenden erläutern wir diese pro Wirkstoff ein wenig näher:

Paracetamol hat eine relativ schwache Entzündungshemmung, bekämpft jedoch zuverlässig Schmerzen und Fieber.

Ibuprofen hat eine stärkere Wirkung gegen Entzündungen als Paracetamol. Zudem wird das Blut weniger verdünnt. Das macht es zur ersten Wahl, wenn es um Entzündungen in Muskeln, Knochen oder auch Gelenken geht. Aber auch Rheumatoide Arthritis oder eine Mittelohrentzündung und Kopfschmerzen sprechen auf die Verwendung von Ibuprofen an.

Diclofenac hilft ebenfalls bei rheumatischen Beschwerden, Rückenschmerzen aber auch bei Gelenkschmerzen und Sportverletzungen wie Prellungen und Zerrungen. Damit wird es häufig ähnlich wie Ibuprofen eingesetzt. Welches nun im Einzelfall besser verträglich ist, muss jedoch manchmal ausprobiert werden.

Acetylsalicylsäure ist ein weiterer Klassiker der schmerzstillenden Medikamente, welche gleichzeitig gegen Entzündungsprozesse vorgehen und wird bei vielerlei Beschwerden eingesetzt. Aufgrund seiner blutverdünnenden Nebenwirkung ist seine Einnahme bei Regelschmerzen oder nach einer Operation an den Zähnen jedoch nicht ratsam. Andernfalls könnte es zu verstärkten Blutungen kommen.

Entzündungshemmende Medikamente bei Rheuma

Rheuma wird zwar oft mit älteren Menschen in Verbindung gebracht, kann jedoch auch jüngere Menschen betreffen. In diesem Kontext sind in schweren Fällen verschreibungspflichtige Medikamente mit dem Wirkstoff Methotrexat von größerer Bedeutung.

So unterstützen Sie die Heilung der Entzündung mit Hausmitteln

Neben der Verwendung von Nicht-Opioiden Schmerzmitteln können Sie die Heilung der Entzündung mit einigen Hausmitteln unterstützen. An erster Stelle steht viel Ruhe. Je nach Art der Entzündung ist eine ausreichende Flüssigkeitsmenge wichtig, um die Erreger schneller auszuspülen. In anderen Fällen ist die Kühlung des entzündeten Bereiches angesagt, denn die Kälte sorgt für eine geringere Durchblutung und einen verlangsamten Stoffwechsel. Diesen Effekt macht man sich bei Sportverletzungen zunutze. Verspannte Muskeln dagegen reagieren genau auf das Gegenteil: Wärme.

Um eine chronische Entzündung zu vermeiden, sollten Sie zudem die Belastung nur langsam wieder steigern und auf eine Stärkung des Immunsystems durch eine gesunde, nährstoffreiche Ernährung achten. Helfen die Nicht-Opioiden, entzündungshemmenden Medikamente bzw. die genannten Hausmittel jedoch nicht wie im gewünschten Maße, raten wir zu einem frühzeitigen Gang zum Arzt.

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