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Die oberste Regel ist: Keine Kälte und Feuchtigkeit in der Nieren- und Hüftgegend. Halten sie auch ihre Beine und Füße immer gut durchgewärmt. Viel trinken, mindestens zwei Liter am Tag. Die Menge spült die Harnwege gut durch und Bakterien haben keine Chance die Schleimhäute anzugreifen. Achten Sie zudem immer darauf, dass sie die Blase regelmäßig und vollständig entleeren. Darauf sollten Frauen gerade nach dem Geschlechtsverkehr denken. Dadurch werden eventuell in die Harnröhre eingedrungene Bakterien wieder rausgespült. Benutzen Sie, wenn möglich, keine Diaphragmen und/oder Spermizide. Verzichten Sie auf Intimsprays oder Scheidenspülungen, denn damit wird das normale Bakterienwachstum in der Scheide gestört, was auch zu leichten Harnwegsinfekten führen kann.
Vorbeugend können auch Extrakte mit Preiselbeeren, auch als Cranberry bekannt, eingenommen werden. In der feuerroten Frucht stecken natürliche antibakterielle Stoffe. So zeigte eine gemeinsam durchgeführte Studie an der Rutgers University, der State University of New Jersey und der University of Michigan (USA), dass der vorbeugende Genuss von Cranberrysaft einen wirksamen Schutz gegen bestimmte antibiotika-resistente Bakterien, die auch Harnwegsinfektionen verursachen, bieten kann.
Die Schutzstoffe der Cranberry hüllen die Bakterien wie einen Mantel ein, so dass diese sich in der Blase und Niere nicht mehr festsetzen können. Die Bakterien werden so sehr effektiv mit dem Harn wieder ausgeschwemmt. Diesen Wirkmechanismus konnten Forscher der Columbia Universität (New York, USA) in einer Studie nachweisen und stellten sogar fest, dass dadurch die Anwendung von sonst notwendigen Antibiotika vermieden werden konnte.
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